"Soziale und kulturelle Angebote fortentwickeln" und "Neue Entwicklungen der sozialen, kulturellen und pädagogischen Arbeit anregen, aufgreifen und öffentlich machen" lauten die Leitziele des ISKA. Umgesetzt werden diese im ständigen Pendel zwischen Theorie und Praxis. Nirgendwo wird dies besser sichtbar als in den Projekten des Innovationsmanagements.
Das ISKA berät, zusammen mit S/E/ (Strategie und Ergebnisse, Düsseldorf), das nordrhein-westfälische Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) bei der Reform der Kita-Finanzierung. Es werden Schwachstellen imKinderbildungsgesetz (KiBiz) analysiert und Alternativvorschläge entwickelt.
Im Auftrag der Landeshauptstadt München analysiert das ISKA die kommunale Finanzierung von Kindertageseinrichtungen und entwickelt Vorschläge zu deren Reform. Zu diesem Zweck wurde eine "Münchner Förderformel" konzipiert, die die kindbezogene Förderung des Freistaats Bayern um kind- und einrichtungsbezogene Elemente erweitert. Inhaltlich soll das neue Finanzierungsmodell die Bildungsgerechtigkeit erhöhen und den Disparitäten im Bildungswesen schon im Krippen- und Kindergartenalter entgegenwirken.
2011 wurde die Einführung der Münchner Förderformel vom Stadtrat
einstimmig beschlossen. Zu seiner Realisierung werden jährlich ca. 50
Mio. Euro zusätzlich bereitgestellt.
Ab Mai 2012 begleitet das ISKA die weitere Umsetzung, unter anderem
im Rahmen einer Evaluationsstudie in Kooperation mit dem Staatsinstitut
für Frühpädagogik (IFP) München.
Die Diözese Augsburg erprobt ein neues Trägermodell für die
katholischen Kindertageseinrichtungen. Im Rahmen einer
Amtshilfevereinbarung delegieren Kirchenstiftungen ihre Trägeraufgaben
an ein Zentrum mit Sitz in Augsburg. Hier werden zentrale
Verwaltungsdienstleistungen organisiert. Das ISKA übernimmt für zwei
Jahre die Leitung dieses Projektes.
Aktualisiert am 03.05.2012 - Startseite ▲ nach oben