Die seit der Institutsgründung im Jahr 1988 bearbeiteten Forschungsprojekte umfassen ein breites Themenspektrum - vom neuen Kindschaftsrecht bis zur Straßensozialarbeit, vom bürgerschaftlichen Engagement bis zur Verwaltungsreform im Kulturbereich, von der Kindertagespflege bis zur wissenschaftlichen Begleitung von Jugendhilfeprojekten. Auftraggeber sind meist Bundes- und Landesministerien, kommunale Verwaltungen sowie Träger der Jugendhilfe.
Im Anschluss an die 2007 durchgeführte Befragung der
Tagespflegepersonen in Hamburg wurde von 2009 bis 2011 ein
Modellprojekt zur
Verbesserung des Informations-, Beratungs- und Qualifizierungsangebots
für Tagespflege-Zusammenschlüsse in Hamburg durchgeführt. Das Projekt
wurde im Rahmen des Aktionsprogramms "Kindertagespflege" durch den
Europäischen Sozialfonds finanziert. Das daraus entstandene Handbuch
zur Großtagespflege ist auf der Webseite der Hamburger Behörde für
Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) einzusehen: http://www.hamburg.de/handbuch-grosstagespflege/.
Situationsanalyse zur Vorbereitung eines Aktionsplanes im Rahmen des
Fürther Vielfaltprojektes. Zusammengetragen werden Daten zu Wahlverhalten, Beschäftigung, Infrastruktur,
Bevölkerungsstruktur und polizeilicher sowie Jugendamts-Intervention.
Familien in belasteten Lebenssituationen können im Rahmen dieses Modellprojektes Unterstützung durch sogenannte Familienpaten erhalten. Diese entlasten und unterstützen im Alltag, bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Angehörigen etc. Angestrebt wird ein Netzwerk nachbarschaftlicher Hilfen. Es werden Angebote für verschiedene Familienformen und differenzierte Unterstützungskonzepte entwickelt. Dabei werden verschiedene Zugangswege (Kindergärten, Schulen, Mütter- oder Nachbarschaftszentren) erprobt und vielfältige Formen der Anwerbung von Familienpaten entwickelt.
Ende
2007 befragte das ISKA alle in Hamburg tätigen Tagespflegepersonen zu
ihrer familiären, sozialen und finanziellen Situation mit dem Ziel, ein
Modell "selbständige Tagespflege als Beruf" zu konzipieren. Neben der
Befragung fußt das Konzept auf einer umfangreichen
Modellrechnung
der ökonomischen Perspektive der Tagespflegepersonen sowie der des
öffentlichen Zuschussgebers. Der Bericht mit den Ergebnissen der Befragung ist auf der Webseite der Hamburger Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) als Download verfügbar.
Im Kindermuseum Nürnberg werden Angebote und Experimentiermöglichkeiten zu den Themen Boden, Leben, Wasser und Feuer entwickelt. In enger Kooperation mit Kindertagesstätten werden mobile Einheiten zum Verleih sowie Fortbildungsmodule für Erzieherinnen zur naturwissenschaftlichen Bildung von Kleinkindern aufgebaut.
Im Rahmen des Bundesprojektes Berufliches QualifizierungsNetzwerk (BQN) wurde ein Informationspool mit Unterstützungsangeboten für Jugendliche mit Migrationshintergrund am Übergang von der Schule in den Beruf erstellt. Ziel ist eine größere Transparenz der regionalen Angebote. Zum Auftrag gehörten: Recherche nach Angeboten, Befragung der Träger, Erstellung einer Online-Datenbank und Aufbereitung der erhobenen Daten. Der Infopool ist auf den Internetseiten des BQN-Projektes abrufbar.
Rechtstatsachenstudie zur Überprüfung der Wirkungen des Gewaltschutzgesetzes in der Praxis im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz, bearbeitet in Kooperation mit dem Institut für Familienforschung Bamberg (IFB) an der Universität Bamberg.
Explorative Studie zu zivilgesellschaftlichem Engagement im Kontext frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Untersuchung zum sogenannten Differenzierungsprogramm, im Rahmen dessen Kindergärten mit überwiegend sozial benachteiligten Kindern zusätzliche Stundenkontingente erhalten im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen.
Das Jahrbuch zur Kulturarbeit verfolgt als Plattform der kulturpolitischen Diskussion wichtige Debatten der Kulturpolitik (z. B. Kulturföderalismus, Interkulturelle Kulturarbeit, Bürgerschaftliches Engagement).
Evaluation des neuen Kindschaftsrechtes im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz
Explorative Studie zur interkulturellen Kulturarbeit in kleineren und mittleren Städten und dem entsprechenden Qualifizierungsbedarf
Projektanalyse für den Innovationspreis "Dialog zwischen den Kulturen" des Fonds Soziokultur
Im Rahmen des bayerischen Aktionsprogramms "Wir für uns - Bürgerschaftliches Engagement" übernahm das ISKA die Recherche von Best-Practise-Modellen zum freiwilligen Engagement in Bayern. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgte durch die Broschüre "Wir für uns - Bürgerschaftliches Engagement in Bayern", eine Wanderausstellung mit mittlerweile über 15 Stationen und einen Internetauftritt: www.wir-fuer-uns.bayern.de .
Aufbereitung der im Rahmen des ZAB gemachten Erfahrungen für andere Projekte des "Neuen Ehrenamtes".
Wissenschaftliche Begleitung eines Kooperationsprojektes von mobilen aufsuchenden Erziehungshilfen (Jean-Paul-Verein Bayreuth) und einer Schule. Der Endbericht kann als Word-Datei heruntergeladen werden.
Telefonbefragung einer repräsentativen Auswahl Hamburger Familien im Hinblick auf den Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für (doppelt) berufstätige Eltern. Die Studie stand im Kontext der Vorbereitung eines Systems der nachfrageorientierten Steuerung der Kindertagesbetreuung in Hamburg ("Kita-Card").
Empirische Studie zu den neuen Lebensverhältnissen von KünsterInnen. Die Ergebnisse sind veröffentlicht. Thomas Röbke: Kunst und Arbeit - Künstler zwischen Autonomie und sozialer Unsicherheit. Essen, Klartext 2000.
Entwicklung und Erprobung von Maßnahmen zur Intensivierung und Qualifizierung ehrenamtlichen Engagements im Kulturbereich. Endbericht liegt vor: Bernd Wagner (Hrsg.): Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und bürgerschaftliches Engagement in der Kultur. Dokumentation eines Forschungsprojektes. Bonn/Essen (Klartext Verlag) 2000
Wiederholung einer 1996 erstmals gestarteten Umfrage zu Stand und Strategien der Verwaltungsreform in Städten über 30.000 EW.
Telefonische Repräsentativerhebung des Bedarfs an Schulkindbetreuung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Befragt werden die Eltern von Schulkindern im Hinblick auf ihre Nutzung, ihren Bedarf und ihre Wünsche bezüglich institutioneller Kinderbetreuung.
Bundesweite Erhebung von Modellen regionaler Kulturkooperationen und Literaturrecherche.
Erhebung von Angeboten an beruflichen Weiterbildungen in freien Kulturberufen in Thüringen. Expertenbefragungen nach Standards und Qualifikationsprofilen in diesem Bereich, mit dem Ziel Evaluationskriterien zu formulieren.
Als Auftragsexpertise des Europarates wurde ein Länderbericht für Deutschland zum Thema Entstaatlichung und Privatisierung von Kultureinrichtungen durchgeführt.
Nach einem Pilotprojekt am Stadtjugendamt Erlangen im Jahr 1991 wurde mit der Hauptstudie im Dezember 1992 in Jena durchgeführt. Das Projekt erprobte und evaluierte Verfahren zur Regelung von Trennungen und Ehescheidungen. Grundprinzip ist die Orientierung am Wohl der betroffenen Kinder.
Telefonische Repräsentativerhebung des Bedarfs an Kinderbetreuung im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Befragt wurden die Eltern von ca. 700 Kindern im Alter von 0-12 Jahren im Hinblick auf ihre Nutzung, ihren Bedarf und ihre Wünsche bezüglich institutioneller Kinderbetreuung.
Im Rahmen des Programms "Netz für Kinder" werden bayernweit Eltern-Kind-Gruppen gefördert. Konzeptionelle Eckpfeiler sind eine Altersmischung der Kinder (2-12 Jahre) und eine Beteiligung der Eltern an der Betreuung (in einer Art Rotationsverfahren jeweils 1-2 Eltern neben einer pädagogischen Fachkraft). Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung wurden die Gruppen besucht. Ein System aufeinander abgestimmter Fragebögen richtete sich an Eltern, Fachkräfte und ProjektgründerInnen und erhob Voreinstellungen sowie Erfahrungen mit dieser Form der Kindertagesbetreuung.
Das Projekt erprobte und evaluierte Verfahren zur Regelung von Trennungen und Ehescheidungen. Grundprinzip ist die Orientierung am Wohl der betroffenen Kinder.
Mitarbeit an einem Handbuch zur multikulturellen Kulturarbeit der Kulturpolitischen Gesellschaft
Expertise im Auftrag der Nordrhein-Westfälischen Kultusministeriums
Umfrage zu Stand und Strategien der Verwaltungsreform in Städten über 30.000 EW
Bedarf- und Nutzungsstudie für ein Kindertheaterhaus der
Stadt Wien.
Auftrag: Magistratsverwaltung der Stadt Wien
Bestandsaufnahme kultureller Angebote und Initiativen im
Bereich
der Behindertenkulturarbeit und der interkulturellen
Kulturarbeit
Auftrag: Deutscher Kulturrat, Bundesministerium
des
Innern
Befragung der MitarbeiterInnen, Praxisforschung,
Evaluation
Auftrag: Ballin Stiftung Hamburg
Evaluation der Hamburger Straßensozialarbeit
Auftrag:
Hamburger Senat / Behörde für Jugend, Schule und
Berufsbildung / Amt für Jugend
Totalerhebung sämtlicher Hamburger Tagespflegeverhältnisse,
repräsentative Befragung von Eltern und Tagespflegepersonen in
Hamburg
Auftrag: Hamburger Senat / Behörde für Jugend,
Schule und Berufsbildung / Amt für Jugend
Wissenschaftliche Begleitung eines Modellprojekts,
Verlaufsdokumentation, Evaluation
Finanzierung: Bayerisches
Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Stiftung
Jugendmarke
Dokumentation eines Fachgesprächs
Auftrag:
Kulturpolitische Gesellschaft
Erstellung eines Taschenbuchs zu neuen Formen offener
Altenarbeit
Auftrag: Bundesministerium des Innern
Untersuchung zur Ausgrenzung bzw. Integration von
DrogenkonsumentInnen durch Einrichtungen der offenen
Jugendarbeit.
Auftrag: Hamburger Senat / Behörde für
Jugend, Schule und Berufsbildung / Amt für Jugend
Praxisforschung, Prozeßevaluation, Praxisberatung,
Organisationsentwicklung
Finanzierung: Bayerisches
Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, München
Verlaufsdokumentation, Evaluation, Praxisberatung,
Organisationsentwicklung
Auftrag: Hängematte e.V.
Vorstudie zu einem modellhaft orientierten Kulturhandbuch für
die Bundesrepublik
Auftrag: Bundesministerium des Innern
Sammlung und Publikation wichtiger Dokumente zur Kulturpolitik
1972-1992
Auftrag: Kulturpolitische Gesellschaft
Verlaufsdokumentation und Evaluation eines
Beschäftigungsprojektes
für Jugendliche
Auftrag: WerkHof München
Erhebung von Tätigkeitsmerkmalen an allen deutschen
Jugendämtern
Auftrag: Bundesministerium für Jugend,
Familie, Frauen und Gesundheit
Befragung zur Aufgabenwahrnehmung unter allen bundesdeutschen
Jugendämtern
Auftrag: Bundesministerium für Jugend,
Familie, Frauen und Gesundheit.
Wissenschaftliche Begleitung eines umfangreichen
Modellprojektes
im Rahmen der Sofortmaßnahmen der Bundesregierung zur
HIV-Prävention. Verlaufsdokumentation und Evaluation. In
Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Institut SPI
Berlin.
Auftrag: Bundesministerium für Jugend, Familie,
Frauen und Gesundheit - später Bundesministerium für
Gesundheit.
Aktualisiert am 02.05.2012 - Startseite ▲ nach oben