Eine Landesmodellkommission begleitete das Gesamtprojekt. Zwei örtliche Arbeitsgemeinschaften bündelten die Diskussion an den Modellstandorten. Diese Kommissionen waren ein wichtiger Umschlagplatz für Informationen und spielten eine große Rolle bei der Meinungsbildung.
Im März 2000 konstituierte sich eine Landesmodellkommission, die fortan das Projekt mit bislang 29 Sitzungen (Mai 2004) begleitete. Im Oktober/November 2000 kamen zwei lokale Arbeitsgemeinschaften hinzu - alle jeweils mit Vertreter/inne/n verschiedener beteiligter Gruppen (Träger, Fachkräfte, Eltern, Kindergartenaufsicht etc.).
Diese Kommissionen spielten eine unverzichtbare Rolle bei der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung, bei der Ausgestaltung einzelner Modellelemente im Detail sowie als Umschlagplatz für Informationen.
In der ersten Konzeption zum neuen Fördermodell war vorgesehen, so genannte "Qualitätskommissionen" einzurichten. Ausgehend von dem Gedanken, dass ein Fördermodell, das über Jahrzehnte gilt und das einen Akzent in puncto Qualitätssicherung/-entwicklung setzt, Prozessinstrumente braucht, die historische Veränderungen berücksichtigen, sollten diese Qualitätskommissionen "laufend überprüfen, ob die gängige Qualitätsdefinition und ihre Operationalisierungen noch angemessen sind, ob die Verfahren der Qualitätssicherung/-entwicklung noch auf dem Stand sind, und ... darüber hinaus Vorschläge für Veränderungen und Verbesserungen machen." (www.iska-nuernberg.de/kita-bayern vom 19.7.2002).
Im Rahmen der Entwicklung des Bildungs- und Erziehungsplans übernahm die dort eingesetzte Fachkommission eine entsprechende Funktion. Allerdings ist diese nicht als Dauereinrichtung vorgesehen.
Ob dauerhaft organisierte dezentrale und zentrale Qualitätskommissionen tatsächlich einen innovativen Qualitätsdiskurs organisieren können, halten wir inzwischen für weniger wahrscheinlich. Für die eventuelle bayernweite Einführung der kindbezogenen Förderung wäre allerdings eine begleitende Kommission mit einer ähnlichen Rolle wie die der Landesmodellkommission sicher hilfreich. Das gleiche gilt für die vorübergehende Einrichtung lokaler Arbeitsgemeinschaften - eventuell direkt angegliedert an den örtlichen Jugendhilfeausschuss. Diese zentralen und dezentralen Gremien könnten die bei der bayernweiten Umsetzung auftretenden Brüche und Probleme bündeln und weiterleiten.
Bayerischer Städtetag: Herr Buckenhofer
Bayerischer
Gemeindetag: Herr Dix
Bayerischer Landkreistag: Herr Hertlein
Bayerischer Landesverband Katholischer Tageseinrichtungen für
Kinder: Frau Stengel
Bayerischer Landesverband evangelischer
Tageseinrichtungen für Kinder und Tagespflege: Herr Ludwig
Selzam
Arbeiterwohlfahrt Landesverband Bayern: Herr
Feichtl
Bayerisches Rotes Kreuz: Frau Obermayer
Der
Paritätische Wohlfahrtsverband, Bayern: Herr Görres
Landratsamt Landsberg am Lech: Frau Huschka-Spachtholz
Gemeinde
Eresing (Lkr. Landsberg am Lech): Bürgermeister Josef
Loy
Gemeinde Obermeitingen (Lkr. Landsberg am Lech): Bürgermeister
Clemens Weihmayer
Gemeinde Eching (Lkr. Landsberg am Lech):
Bürgermeister Siegfried Luge
Elternvertreterin: Dr. Anita Schummer / Horst Fleck
Vertreterin der Berufsverbände und Gewerkschaften: Sigrid Hepting
ISKA: Herr Krauß
Stadt Bayreuth: Herr Dr. Böhner
Staatsinstitut für Frühpädagogik: Herr Dr. Nagel
BayStMAS: Herr Dunkl, Herr Habla, Frau Dr. Jung, Herr Porsch
Jugendreferent,
Jugendamtsleiter,
Kindergartenaufsicht beim
Jugendamt,
Trägervertreter/innen des Diakonischen Werkes, der Gesamtkirchenverwaltung, der katholischen Kindergartenträger, des Vereins Jugendhilfe e.V., der Arbeiterwohlfahrt, der Evangelisch-Reformierten Gemeinde, des Waldorf-Kindergartenvereins, des Schuljugendvereins der Albert-Schweitzer-Schule,
drei Elternvertreter/innen,
drei Kindergartenleiterinnen (jeweils eine von evangelischen, katholischen sowie den übrigen Trägern),
drei Vertreter/innen aus dem Landkreis (Kreisjugendamt, Kindergartenleiterin, Elternvertreter/in).
Alle genannten Mitglieder sind stimmberechtigt. In beratender, nicht stimmberechtigter Funktion nehmen bei Bedarf teil die Fachberater/innen der evangelischen und katholischen Tageseinrichtungen sowie der/die Vertreter/in des ISKA.
Landrat: Herr Eichner
Stadt Landsberg am Lech: Oberbürgermeister
Lehmann
Landkreisgemeinde und örtlicher Vertreter des
Gemeindetages: Bürgermeister Weihmayer
Frau Isolde Ruf (Arbeiterwohlfahrt)
Herr Bürgermeister von
Schnurbein (kommunaler Träger)
Herr Bürgermeister
Loy
Herr Pfarrer Nitz (evangelische Kirche)
Herr Karl Warth
(Lebenshilfe)
Frau Sigrid Hepting (Verein Christian
Morgenstern)
Herr Alois Handwerker (katholische Kirche)
Herr
Anton Huber (Bayerisches Rotes Kreuz)
Frau Marion Irmer (Leitung Gemeindekindergarten Greifenberg)
Frau
Petra Strangalies (Leitung Kath. Kindergarten St. Martin
Penzing)
Frau Edith Richter-Schindele (Leitung Kindergarten Zur
Arche, Landsberg)
Frau Dr. Schummer (Kindergartenbeirat Kindergarten St. Mauritius
Obermeitingen)
Frau Hauptenbuchner (Kindergartenbeirat Regenbogen
Kaufering)
Frau Matheis (Kreisjugendamt)
Frau Huschka-Spachtholz
(Kreisjugendamt, Kindergartenaufsicht)
Aktualisiert am 27.05.2004 - Startseite ▲ nach oben