Die Anzahl der "bedürftigen" Kinder hat in den letzten Jahren stark zugenommen, u.a. wegen Berufstätigkeit beider Elternteile oder wegen der ständig ansteigenden Zahl von Alleinerziehenden. Aber auch für viele Kinder aus Migrantenfamilien ist Beistand nach der Schule wichtig, da sie zumeist auf Grund mangelnder Sprachkenntnisse der Eltern benachteiligt sind. Über 50 % der Nürnberger Kinder unter 10 Jahren haben mittlerweile einen Migrationshintergrund.
In folgenden Bereichen können Sie an Grundschulen aktiv werden:
Kostenlose
Hausaufgabenbetreuung
Über Hausaufgabenbetreuung werden Sie zum
persönlichen Coach. Sie helfen, die Lern- und Lesekompetenzen der
Kinder zu verbessern. Sie sind Ansprechpartner/in für Probleme und
Sorgen, aber auch Freuden der Kinder und werden schnell zu deren
Vertrauensperson. Egal, ob Sie im Team von vier Ehrenamtlichen eine
Gruppe von zehn Schülern betreuen oder lieber mit einem einzelnen
Kind arbeiten möchten: Der persönliche Einsatz bringt sichtbare
Ergebnisse bei schulischen Leistungen, erhöht das Selbstvertrauen
der betreuten Kinder und lässt Bindungen wachsen.
Unterrichtsbegleitung und
Leseförderung
Während der sogenannten "offenen Phasen"
können Kinder an der Grundschule in Freiarbeit selbstständig
arbeiten. In enger Zusammenarbeit mit der Klassenleitung
unterstützen Sie während dieser Zeiten die Kinder beim
individuellen Lernen. Sie üben mit einzelnen Kinder lesen oder
unterstützen und motivieren sie beim Lösen von Aufgaben.
Arbeitskreise im
Nachmittagsbereich
Lesen, Schulgarten, Schülerzeitung und
Sport und Spiel sind ein Ausschnitt von dem, was ehrenamtliche
Mitarbeiter/innen an Grundschulen am Nachmittag anbieten. Dieses
facettenreiche Einsatzfeld bietet Ihnen die Möglichkeit, sich nach
Ihren Interessen, Fähigkeiten und Zeitressourcen zum Wohl der
Schüler einzubringen.
Workshops und Projekte
Ins ZAB kommen auch immer wieder
Menschen mit Ideen und Kompetenzen, die man an der Grundschule in
Form eines Workshops oder eines zeitlich begrenzten Projektes
umsetzen kann. So organisiert eine Ehrenamtliche den Besuch der
Vorschulkinder bei der ersten Klasse, um sie auf den Schulbesuch im
kommenden Jahr vorzubereiten. Mehrere Ehrenamtliche bieten das
dreitägige Projekt "Von Samenkorn zur Pflanze" an, bei
dem die Schüler das Wachstum der Pflanzen vom Samenkorn bis zur
Frucht direkt erleben können. Waldausflüge und Ausflüge zu
Gewässern für Schulklassen mit ihrer Lehrerin ergänzen das
Angebot.
Mit Ihren Ideen wird ein "Projektpool" für Schulen geschaffen, aus dem Lehrer und Lehrerinnen Angebote abrufen können, die sie in ihrem Unterricht ergänzen und entlasten.
Ab dem Schuljahr 2010/2011 wird das Projekt umstrukturiert und in die Hände der Schulen übergeben. Das ZAB ist anschließend noch in der Vermittlung aktiv und behält in der Kooperation mit den Schulen die Interessen der Freiwilligen im Blick. Freiwilligenkoordinatorinnen und -koordinatoren, also Freiwillige, die sich in die Koordination vor Ort in "ihrer" Schule einbringen, unterstützen das Projekt als Ansprechpartner und Organisatoren.
Aktualisiert am 21.06.2011 - Startseite ▲ nach oben