Exkursionen für Senioren

Viele - nicht nur - ältere Menschen sind in ihrer Beweglichkeit und Gehfähigkeit eingeschränkt. Längere Wanderungen durch die Natur sind für sie nicht mehr möglich. Deshalb unternimmt das ZAB einmal im Monat mit dieser Zielgruppe eine halbtägige Exkursion ins Nürnberger Umland.

 

Engagierte als Ausflugsplaner und Reiseleiter

Die ehrenamtlichen Projektmitarbeiter des ZAB planen die Exkursionen, nehmen die Anmeldungen entgegen und erledigen den Schriftverkehr und den Versand von Informationsmaterial über geplante Aktionen. Sie helfen bei der Abholung der Teilnehmer und gestalten den bunten Nachmittag, der jeden Ausflug gemütlich abschließt.

In der Projektgruppe engagieren sich hauptsächlich Frauen, die zum Teil durch Pflege und Betreuung von eigenen Angehörigen oder Freunden Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt haben. Somit kann auf die Bedürfnisse der Menschen mit "Handicap" einfühlsam reagiert werden. Auch Rollstuhlfahrer haben die Möglichkeit an den Ausflügen teilzunehmen, soweit sie in der Lage sind, sich in ein Taxi umsetzen zu lassen. Unsere "Touren" haben in der Regel immer den gleichen Ablauf. Gegen 10.00 Uhr werden die Teilnehmer von ihren Einrichtungen mittels Sammeltaxi abgeholt. An den Abholpunkten sind Helfer vor Ort, falls es Probleme beim Einsteigen o.ä. geben sollte. Am Ziel angekommen, findet meist eine Besichtigung oder Führung statt, die nie länger als eine Stunde dauert. Möglichkeiten zum Hinsetzen und Ausruhen sind stets vorhanden.

Es werden aber nicht nur Naturführungen angeboten, sondern wir besuchen im Wechsel auch Museen und Kirchen. Das Mittagessen wird meist in nahegelegenen Gaststätten eingenommen und danach besteht die Möglichkeit eines kleinen "Verdauungsspaziergangs". Ab 14.30 Uhr beginnt die "musikalisch-literarische" Kaffeestunde, die meist in hübschen Cafés, örtlichen Gemeinderäumen oder bei ortsansässigen Vereinen stattfindet. Gegen 16.00 Uhr werden die Teilnehmer nach Hause gefahren.

Ausflug auf die Veste Rothenberg bei Schnaittach.

Von den Teilnehmern wird eine geringe Teilnahmegebühr erhoben. Die realen Unkosten, zusammengesetzt aus Eintrittsgeldern, Fahrtkosten und Raummieten werden durch diesen Betrag nicht gedeckt. Daher sind wir auf Spenden angewiesen.

Mit diesem Projekt beteiligen wir uns am Runden Tisch "soziale Nachhaltigkeit" der lokalen Agenda 21 der Stadt Nürnberg.

Aktualisiert am 12.03.2007 - Startseite           ▲ nach oben