Mentoren für Schulkinder an ISKA-Kitas

Ab April 2018 möchten wir Vor-/Schul-Kindern mit Bildungsnachteil aus unseren Kitas einen individuellen Mentor bzw. eine Mentorin vermitteln.

Wir suchen junge Freiwillige, die Lust haben, sich im Rahmen einer individuellen Patenschaft ein Jahr lang regelmäßig mit einem Vorschul- oder Schulkind zu treffen und gemeinsam Freizeit zu verbringen: Unternehmungen, Sport, Ausflüge in den Zoo oder ins Schwimmbad, gemeinsam Bücher lesen, Kochen etc.

In Anlehnung an das Programm  "Balu und Du", über das wir uns in Vorträgen von Dominik Esch und Fabian Kosse informiert haben, richten wir ein Mentorenprogramm ein.

Ein Jahr lang

Die Mentoren und Mentorinnen treffen sich ein Jahr lang einmal wöchentlich für 2-4 Stunden mit ihren "Patenkindern". Ansprechpartnerinnen sind unsere Fachdienste für Bildungschancen in der jeweiligen Kita. Das erste Kennenlernen mit dem Kind findet in der Kita und in Begleitung der Fachdienste statt.

Wir möchten im April 2018 mit 10 Freiwilligen starten.

Worum geht es für die Kinder?

Die Kinder erhalten regelmäßig ungeteilte Aufmerksamkeit und können eine unbeschwerte Zeit genießen. Vor allem aber werden ihr soziales Umfeld und ihre gesellschaftlichen Erfahrungen erweitert - zum einen durch den Besuch neuer Orte, zum anderen durch den Kontakt mit jungen Menschen aus anderen Milieus. So besteht die Möglichkeit, den Nachteilen sozialer Ungleichheit entgegenzuwirken.

Auch die Mentoren und Mentorinnen profitieren

Der Kontakt mit Kindern macht Spaß und die Freizeit eines Kindes für ein Jahr zu bereichern, bereichert auch das eigene Leben. Außerdem ergeben sich auch für die Mentorinnen und Mentoren wertvolle Einblicke in andere Lebenswelten. Nebenbei werden Schlüsselkompetenzen wie soziale Verantwortung, interkulturelle Sensibilität und pädagogische Erfahrung erworben.

Wer kann Mentor oder Mentorin werden?

Wir denken zunächst an Studierende, aber alle engagierten, zuverlässigen Menschen bis ca. 30 Jahre sind herzlich willkommen.

Für die Teilnahme am Mentorenprogramm ist ein erweitertes Führungszeugnis notwendig. Gegen Vorlage einer Bestätigung über dessen Notwendigkeit für die ehrenamtliche Tätigkeit ist die Ausstellung dieses Führungszeugnisses kostenlos.

Reflexionstreffen

Unsere Mentorinnen und Mentoren können an gemeinsamen Reflexionstreffen teilnehmen (bis zu zehn mal pro Jahr).

Übernahme von Kosten

Das ISKA übernimmt Fahrtkosten und Eintrittsgelder, die im Rahmen der Treffen mit dem Kind anfallen.

Anerkennung als Praktikum an der TH

Im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm wird dieses Mentorat als Praktikum im Rahmen des Theorie-Praxis-Transfers (TPT, Modul 3.1) anerkannt. Insgesamt müssen dafür 128 Stunden verteilt über ein Jahr abgeleistet werden.