Hygienekonzept für Einsätze im Außendienst

Hygienekonzept für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, die im häuslichen Bereich bei Klient/-innen oder in anderen Organisationen tätig sind.

UPDATE 16.12.2020: Die seit heute gültige 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verändert die Lage in allen unseren Arbeitsbereichen grundlegend. Dieses Hygienekonzept liegt angesichts der weitestgehenden Schließung zunächst auf Eis. Es findet im Moment kein Außendienst statt.

Gültigkeitsbereich dieses Hygienekonzepts

  • Projekt Kita-Einstieg
  • Flüchtlingsfachdienst Kita
  • Fachdienst für Bildungschancen Kita
  • Projekte des Zentrums Aktiver Bürger (Familienpatenschaften, Sprachvermittler, Kulturerklärer, Große für Kleine, Wohnraumberatung, Stadtteilprojekte, Bücherdienst)
  • Projekte des Freiwilligen-Zentrums Fürth (Wohnraumberatung, Besuchsdienst, Handwerker, Sprachpaten, Zimmer frei, PFIF, Hausaufgabenbetreuung an Schulen, Ehrenamtliche in Kitas, Schülercoach, Kinderbetreuung Karolinenstraße, Sportangebote in der Karolinenstraße, Fahrradkurs für Frauen, Nachbarschaftswerkstatt)
  • Türen Öffnen
  • Fachstelle Umgangskontakte
  • Beratungsstelle Häusliche Gewalt gegen Männer
  • Außendienst in anderen Organisationen

Außendienst in anderen Organisationen

  • Bei Tätigkeiten in anderen Organisationen gilt das Hygienekonzept der besuchten Organisation und nicht die folgenden Regelungen.
  • Wer die Regelungen vor Ort als nicht ausreichend empfindet, kann zusätzliche Maßnahmen ergreifen (z. B. Mund-Nasen-Bedeckung aufsetzen)

Kein Besuch bei Krankheitssymptomen

  • Mitarbeiter/-innen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegs-Symptomen jeder Schwere, sowie Mitarbeiter/-innen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen, dürfen grundsätzlich nicht arbeiten und somit auch nicht die Räume ihrer Klient/-innen oder anderer Organistionen betreten.
  • Die Räumlichkeiten von Klient/-innen dürfen ebenfalls nicht betreten werden wenn unspezifischen Allgemeinsymptome oder Atemwegs-Symptome jeder Schwere bei den Klient/-innen vorliegen oder diese Kontakt zu Personen mit COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen hatten. Dies sollte bereits bei der Vereinbarung eines Termins und nochmals vor Betreten der Räumlichkeiten abgefragt werden.

Mindestabstand

  • Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Personen ist durchgängig und ausnahmslos einzuhalten.

Ausnahme: Sicherstellung der Aufsichtspflicht

  • Die Sicherstellung der Aufsichtspflicht geht vor Abstands- und Trennungsgebot.

Raumlüftung

  • Die Räume der besuchten Klient/-innen oder in anderen Organisationen sollten gut gelüftet sein (mindestens 10 Minuten je volle Stunde). Ggf. sind die Klient/-innen oder Ansprechpersonen darauf hinzuweisen.
  • Wenn möglich bleiben zumindest einzelne Fenster durchgehend geöffnet.
  • Wenn möglich ist ein Treffen im Freien zu bevorzugen.

Maskenpflicht im häuslichen Bereich (Mund-Nasen-Bedeckung)

  • Für Personal und besuchte Klient/-innen im häuslichen Bereich gilt Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) in den Räumlichkeiten.
  • Die Mund-Nasen-Bedeckung muss eine an den Seiten enganliegende, Mund und Nase bedeckende textile Barriere sein, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung sowohl von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln als auch von Aerosolen durch Atmen, Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie. Klarsichtmasken aus Kunststoff, ebenso wie Gesichtsvisiere, entsprechen somit nicht den Vorgaben an eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Handhygiene

  • Mitarbeiter/-innen sollten sich nach Betreten der Wohnung bzw. der Organisation gründlich die Hände waschen.
  • Zu den Terminen sollte ein Desinfektionsmittel mitgenommen werden, mit dem nach dem Verlassen der Wohnung oder der Organisation die Hände desinfiziert werden.

Getränke und Verpflegung

  • Die Mitarbeiter/-innen dürfen keine offenen Getränke (z. B. Tee, Kaffee oder Wasser) oder Verpflegung annehmen.

Verweigerung von Einsätzen

  • ISKA-Mitarbeiter/innen können entsprechende Einsätze verweigern, wenn sie sich nicht ausreichend geschützt fühlen.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  • Wer Kontakt mit Coronaerkrankten hatte, muss sofort alle persönlichen Kontakte im Kontext seiner haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit einstellen.
  • Die jeweilige Projekt- oder Bereichsleitung und/oder die Geschäftsführung muss umgehend informiert werden.

Schulung

  • Alle hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter/innen werden in Kenntnis gesetzt und kontrollieren die Einhaltung der Hygienemaßnahmen.
  • Information und Schulung der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen erfolgt durch die jeweilige Bereichsleitung.
  • Information der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen erfolgt durch die jeweiligen hauptamtlichen Mitarbeiter/innen oder die Bereichsleitung.
  • Die Schulung und Informationsweitergabe sollte in einem Protokoll (z.B. Teamsitzung) als Tagesordnungspunkt inkl. anwesender Personen dokumentiert werden.

Zuständigkeiten

  • Für alle Fragen zur Umsetzung des Hygienekonzepts stehen die jeweiligen Bereichsleitungen oder die Geschäftsführung zur Verfügung.

Rechtsgrundlage dieses Hygienekonzepts

17.12.2020