Hygieneplan für Einsätze im Außendienst

Hygieneplan für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, die im häuslichen Bereich bei Klient/-innen oder in anderen Organisationen tätig sind (Stand Mai 2022)

Gültigkeitsbereich

  • Flüchtlingsfachdienst Kita
  • Fachdienst für Bildungschancen Kita
  • Projekte des Zentrums Aktiver Bürger (Familienpatenschaften, Sprachvermittler, Kulturerklärer, Große für Kleine, Wohnraumberatung, Stadtteilprojekte, Bücherdienst)
  • Projekte des Freiwilligen-Zentrums Fürth (Wohnraumberatung, Besuchsdienst, Handwerker, Sprachpaten, Zimmer frei, PFIF, Hausaufgabenbetreuung an Schulen, Ehrenamtliche in Kitas, Schülercoach, Kinderbetreuung Karolinenstraße, Sportangebote in der Karolinenstraße, Fahrradkurs für Frauen, Nachbarschaftswerkstatt)
  • Türen Öffnen/Anders Gründen
  • Fachstelle Umgangskontakte
  • Beratungsstelle Häusliche Gewalt gegen Männer
  • Außendienst in anderen Organisationen

Außendienst in anderen Organisationen

Beim Einsatz in anderen Einrichtungen gilt das Hygienekonzept der besuchten Organisationen.

Werden die Regelungen vor Ort als unzureichend empfunden, können/sollten zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen oder ergriffen werden (z.B. Lüften oder Treffen im Freien).

3G im Außendienst

Eine Nachweispflicht ist generell nicht mehr erforderlich.

Ausnahme ist der Einsatz in Einrichtungen gem. §3 der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Weiterhin sind die jeweiligen einrichtungsbezogenen Hygienepläne und Reglungen zu beachten.

2G im Ehrenamt

Auch im Ehrenamt besteht keine Nachweispflicht mehr.

Ausnahme ist der Einsatz in Einrichtungen gem. §3 der 16. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Weiterhin sind die jweiligen einrichtungsbezogenen Hygienepläne und Reglungen zu beachten.

Kein Besuch bei Krankheitssymptomen

Mitarbeiter/-innen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegs-Symptomen jeder Schwere, sowie Mitarbeiter/-innen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen und Mitarbeiter/-innen, die sich in Quarantäne befinden, dürfen grundsätzlich nicht arbeiten und somit auch nicht die Räume ihrer Klient/-innen oder anderer Organistionen betreten.
Die Räumlichkeiten von Klient/-innen dürfen ebenfalls nicht betreten werden wenn unspezifischen Allgemeinsymptome oder Atemwegs-Symptome jeder Schwere bei den Klient/-innen vorliegen oder diese Kontakt zu Personen mit COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen hatten. Dies sollte bereits bei der Vereinbarung eines Termins und nochmals vor Betreten der Räumlichkeiten abgefragt werden.

Mindestabstand

Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen sollte durchgängig eingehalten werden.

Fachstelle Umgangskontakte: Bei Gefährdung des Kindes oder anderem Schutzbedarf kann der Mindestabstand unterschritten werden.
Generell gilt: Die Sicherstellung der Aufsichtspflicht geht vor Abstands- und Trennungsgebot.

Raumlüftung

Räume der besuchten Klientinnen und Klienten bzw. Einrichtungen sollen gut gelüftet sein. Je nach Außentemperatur soll mehrmals täglich 5-15 Minuten lang gelüftet werden (Stoßlüftung, d.h. Öffnung aller Fenster und Türen). Wenn möglich sollen einzelne Fenster durchgehend geöffnet bleiben.

Werden zum Lüften Ventilatoren eingesetzt, ist darauf zu achten, dass diese vom Fenster nach außen gerichtet sind.

Maskenpflicht

Es besteht keine gesetzliche Maskenpflicht mehr, die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung ist jetzt nicht mehr in Kraft.
Zur eigenen Sicherheit darf weiterhin freiwillig eine Maske getragen werden.

Handhygiene

Mitarbeiter/-innen sollten sich nach Betreten der Wohnung bzw. der Organisation gründlich die Hände waschen.
Zu den Terminen sollte ein Desinfektionsmittel mitgenommen werden, mit dem nach dem Verlassen der Wohnung oder der Organisation die Hände desinfiziert werden.

Verweigerung von Einsätzen

ISKA-Mitarbeiter/innen können Einsätze ablehnen, wenn sie sich nicht ausreichend geschützt fühlen.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Wer Kontakt mit Coronaerkrankten hatte, muss sofort alle persönlichen Kontakte im Kontext seiner haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit einstellen.
Die jeweilige Projekt- oder Bereichsleitung und/oder die Geschäftsführung sind umgehend zu informieren.

Schulung

Die Bereichsleitungen sind dafür zuständig ihre hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die aktuellen Hygienepläne zu informieren und zu unterweisen. Die Unterweisung sollte in einem Protokoll (z.B. Teamsitzung) als Tagesordnungspunkt inkl. anwesender Personen dokumentiert werden.

Zuständigkeiten

Die Bereichsleitungen achten darauf, dass die Hygienepläne in ihren Arbeitsbereichen umgesetzt werden. 


27.05.2022