Hygieneplan für Einsätze im Außendienst

Hygieneplan für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen, die im häuslichen Bereich bei Klient/-innen oder in anderen Organisationen tätig sind (Stand 26.11.2021, 9 Uhr)

Gültigkeitsbereich

  • Flüchtlingsfachdienst Kita
  • Fachdienst für Bildungschancen Kita
  • Projekte des Zentrums Aktiver Bürger (Familienpatenschaften, Sprachvermittler, Kulturerklärer, Große für Kleine, Wohnraumberatung, Stadtteilprojekte, Bücherdienst)
  • Projekte des Freiwilligen-Zentrums Fürth (Wohnraumberatung, Besuchsdienst, Handwerker, Sprachpaten, Zimmer frei, PFIF, Hausaufgabenbetreuung an Schulen, Ehrenamtliche in Kitas, Schülercoach, Kinderbetreuung Karolinenstraße, Sportangebote in der Karolinenstraße, Fahrradkurs für Frauen, Nachbarschaftswerkstatt)
  • Türen Öffnen/Anders Gründen
  • Fachstelle Umgangskontakte
  • Beratungsstelle Häusliche Gewalt gegen Männer
  • Außendienst in anderen Organisationen

Außendienst in anderen Organisationen

Beim Einsatz in anderen Einrichtungen gilt das Hygienekonzept der besuchten Organisationen.

Werden die Regelungen vor Ort als unzureichend empfunden, können/sollten zusätzliche Maßnahmen vorgeschlagen oder ergriffen werden (z.B. Lüften oder Treffen im Freien).

3G im Außendienst

Die Nachweispflicht gilt für jede/n ISKA-Mitarbeiter/in, aber auch für jede/n Klienten/Klientin. Das Treffen kann nur stattfinden wenn nachgewiesen werden kann, dass

  • ein vollständiger Impfschutz besteht
  • man von Corona genesen ist
  • ein negatives Testergebnis vorliegt.

Ausgenommen von dieser Nachweispflicht sind:

  • Kinder bis zum 6. Geburtstag
  • Schülerinnen und Schüler, die den Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen
  • und noch nicht eingeschulte Kinder.

Der Nachweis kann auch nach dem 4-Augen-Prinzip mit einem Selbsttest vor Ort erbracht werden. Dabei ist darauf zu achten, dass der Abstand stets eingehalten wird und der Raum gut gelüftet ist.

Bis das Testergebnis vorliegt (ca. 15 min), soll in getrennten Räumen bzw. wenn möglich im Freien gewartet werden.

Ausgenommen von der strikten 3G-Regelung sind das Projekt KiTa-Einstieg, die Fachstelle Umgangskontate, die mit ihren Angeboten der Jugendhilfe zugeordnet werden und die Beratungsstelle für von häuslicher Gewalt betroffene Männer, die lt. Ministerium den therapeutischen Einrichtungen zegeordnet sind.
Individuelle Lösungen, die die Sicherheit aller Anwesenden nicht gefährden, können in Betracht gezogen werden. So ist es z.B. denkbar das Treffen ins Freie zu verlegen.

2G im Ehrenamt

Für alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Rahmen unserer Projekte Projekte tätig sind, gilt die 2G-Regel. Ein Einsatz ist nur möglich, wenn die Person
  • vollständig geimpft oder
  • nachweislich von Corona genesen ist

Die Bereichsleitungen oder die beauftragten Projektkoordinatoren prüfen einmalig die jeweilige Bescheinigung, um Ehrenamtliche für den Einsatz zulassen zu können.

Kein Besuch bei Krankheitssymptomen

Mitarbeiter/-innen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegs-Symptomen jeder Schwere, sowie Mitarbeiter/-innen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen und Mitarbeiter/-innen, die sich in Quarantäne befinden, dürfen grundsätzlich nicht arbeiten und somit auch nicht die Räume ihrer Klient/-innen oder anderer Organistionen betreten.
Die Räumlichkeiten von Klient/-innen dürfen ebenfalls nicht betreten werden wenn unspezifischen Allgemeinsymptome oder Atemwegs-Symptome jeder Schwere bei den Klient/-innen vorliegen oder diese Kontakt zu Personen mit COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen hatten. Dies sollte bereits bei der Vereinbarung eines Termins und nochmals vor Betreten der Räumlichkeiten abgefragt werden.

Mindestabstand

Ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen ist durchgängig und ausnahmslos einzuhalten. Personen aus einem Hausstand oder einer Familie, können den Mindestabstand unterschreiten.

Fachstelle Umgangskontakte: Bei Gefährdung des Kindes oder anderem Schutzbedarf kann der Mindestabstand unterschritten werden.
Generell gilt: Die Sicherstellung der Aufsichtspflicht geht vor Abstands- und Trennungsgebot.

Raumlüftung

Räume der besuchten Klientinnen und Klienten bzw. Einrichtungen sollen gut gelüftet sein. Je nach Außentemperatur soll mehrmals täglich 5-15 Minuten lang gelüftet werden (Stoßlüftung, d.h. Öffnung aller Fenster und Türen). Wenn möglich sollen einzelne Fenster durchgehend geöffnet bleiben.

Werden zum Lüften Ventilatoren eingesetzt, ist darauf zu achten, dass diese vom Fenster nach außen gerichtet sind.

Maskenpflicht: Standard FFP2

Als Standard gilt bis auf weiteres FFP2 für alle Personen ab 16 Jahren. Kinder und Jugendliche von 6-15 Jahren sollen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen (z.B. OP-Maske). Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.

Die Mund-Nasen-Bedeckung ist in Anwesenheit anderer Personen grundsätzlich zu tragen. Genauere Informationen zum Tragen von Masken im Alltag finden sich hier.

Und eine Übersicht verschiedener Maskentypen und deren Sicherheit befindet sich hier.

Masken werden vom ISKA zur Verfügung gestellt.

Fachstelle Umgangskontakte: Grundsätzlich müssen Eltern und Kinder beim Umgangskontakt einen Mundschutz tragen. Der Mundschutz im Kontakt zwischen Elternteil und Kind kann abgenommen werden, wenn die Spielsituation es zulässt, dass die Umgangsbegleitung in sicherer Distanz (Mindestabstand 2 Meter, besser in einem anderen Raum) die Situation beobachten kann.

Handhygiene

Mitarbeiter/-innen sollten sich nach Betreten der Wohnung bzw. der Organisation gründlich die Hände waschen.
Zu den Terminen sollte ein Desinfektionsmittel mitgenommen werden, mit dem nach dem Verlassen der Wohnung oder der Organisation die Hände desinfiziert werden.

Getränke und Verpflegung

Die Mitarbeiter/-innen dürfen keine offenen Getränke (z. B. Tee, Kaffee oder Wasser) oder Verpflegung annehmen.

Verweigerung von Einsätzen

ISKA-Mitarbeiter/innen können Einsätze ablehnen, wenn sie sich nicht ausreichend geschützt fühlen.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

Wer Kontakt mit Coronaerkrankten hatte, muss sofort alle persönlichen Kontakte im Kontext seiner haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit einstellen.
Die jeweilige Projekt- oder Bereichsleitung und/oder die Geschäftsführung sind umgehend zu informieren.

Schulung

Die Bereichsleitungen sind dafür zuständig ihre hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die aktuellen Hygienepläne zu informieren und zu unterweisen. Die Unterweisung sollte in einem Protokoll (z.B. Teamsitzung) als Tagesordnungspunkt inkl. anwesender Personen dokumentiert werden.

Zuständigkeiten

Die Bereichsleitungen achten darauf, dass die Hygienepläne in ihren Arbeitsbereichen umgesetzt werden. 


26.11.2021