Hygienekonzept für Angebote in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge

Hygienekonzept für haupt- und ehrenamtlichen Mitartbeiter/innen des Freiwilligen-Zentrums Fürth in der Gemeinschaftsunterunft Fürth Karolinenstraße 104-106 im Rahmen von Kinderspielgruppen, Sprachkursen und Nachhilfe.

Geltungsbereich

  • Kinderspielgruppen
  • Sprachkurse und Nachhilfe

des Freiwilligen-Zentrums Fürth in der Gemeinschaftsunterkunft Fürth, Karolinenstraße 104-106, durchgeführt von Freiwilligen

Organisatorisch-technische Vorbereitungen

Spiel- und Besprechungsräume

  • Arbeitsplätze, Tische und Stühle in den Räumlichkeiten werden so aufgestellt, dass der Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird.

Aushänge

Hygieneartikel stehen bereit

  • In den Toiletten stehen Seifenspender, Hautpflege und Papierhandtücher zur Verfügung.
  • In den Eingangsbereichen stehen Desinfektionsmittel zur Handdesinfektion zur Verfügung.
  • In den Räumen stehen Desinfektionsmittel zur Flächendesinfektion bereit.

Höchstzulässige Personenzahl

  • In den Räumen x (Vor Ort fragen, welche Räume genutzt werden können) dürfen sich maximal y (Ggf. fragen, ob es Obergrenzen gibt) Personen befinden.
  • Die Gesamtzahl der Personen darf 10 nicht übersteigen.
  • Über Aushänge an den Eingangstüren ist ggf. darauf hinzuweisen, dass keine weiteren Personen mehr Zutritt erhalten.

Betretungsverbot bei Krankheitssymptomen

  • Personen mit unspezifischen Allgemeinsymptomen oder Atemwegs-Symptomen jeder Schwere, sowie Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen, dürfen die Räume nicht betreten.

Mindestabstand

  • Der Mindestabstand von 1,5 m zwischen Personen (ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, Kinder und Besucher/innen) ist einzuhalten.
  • Es werden keine Spiele und Aktivitäten mit den Kinden angeregt, bei denen die Kinder Körperkontakt zueinander haben.
  • Personen, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen aus einem Hausstand oder einer Familie), haben die Abstandsregel nicht zu befolgen.

Raumlüftung

  • Die Räume werden regelmäßig gelüftet (mindestens 10 Minuten je volle Stunde).
  • Wenn möglich bleiben zumindest einzelne Fenster durchgehend geöffnet.
  • Bei gutem Wetter findet die Kinderspielgruppe möglichst im Freien statt.

Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung)

  • Für Mitarbeiter/innen, Kinder und Begleitpersonen gilt Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung) in den Räumlichkeiten.
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind von der Maskenpflicht befreit.
  • Wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann, kann die Mund-Nasen-Bedeckung abgenommen werden.
  • Sollten Besucher/innen keine Mund-Nasen-Bedeckung haben, wird diese zur Verfügung gestellt.

Hand- und Toilettenhygiene

  • Mitarbeiter/innen waschen sich direkt nach Betreten der Einrichtung gründlich die Hände.
  • Die Toilette im Keller bleibt geschlossen.
  • Die Kinder nutzen die Toiletten in ihren Zimmern.
  • Die Ehrenamtlichen nutzen die Toilette im Büro des Sozialdienstes.

Desinfektion

  • Die Tische, Spielzeuge sowie häufig berührte Flächen wie Türklinken, Handläufe usw. werden nach Gebrauch regelmäßig desinfiziert.

Dokumentation

  • Eine Liste mit den am Projekt beteiligten Ehrenamtlichen mit deren Kontaktdaten wird der Unterkunftsverwaltung vorgelegt.
  • Alle Personen in den Räumen werden incl. Anwesenheitszeit anhand einer Liste von den Ehrenamtlichen dokumentiert.
  • Die Anwesenheitsliste wird von den Ehrenamtlichen an die Verwaltung des ISKA weitergeleitet und dort nach vier Wochen vernichtet.
  • Bei der Recherche von Infektionswegen durch die Gesundheitsbehören stellt das ISKA den Gesundheitsbehörden die betroffene Liste zur Verfügung.

Getränke und Verpflegung

  • Die Ehrenamtlichen dürfen keine offenen Getränke (z. B. Tee, Kaffee oder Wasser) oder Verpflegung bereitstellen oder annehmen.
  • Die Kinder und Ehrenamtlichen dürfen nur selbst mitgebrachte Getränke in verschließbaren Behältnissen trinken.

Schulung

  • Alle hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter/innen werden in Kenntnis gesetzt, zu den Hygienemaßnamen geschult und kontrollieren deren Einhaltung.
  • Information und Schulung der hauptamtlichen Mitarbeiter/innen erfolgt durch die jeweilige Bereichsleitung.
  • Information und Schulung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen erfolgt durch die jeweiligen hauptamtlichen Mitarbeiter/innen oder die Bereichsleitung.
  • Die Schulung wird in einem Protokoll (z. B. Teamsitzung) als Tagesordnungspunkt inkl. anwesender Personen dokumentiert.

Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle

  • Wer Kontakt mit Coronaerkrankten hatte, muss sofort alle persönlichen Kontakte im Kontext seiner haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit einstellen.
  • Die jeweilige Projekt- oder Bereichsleitung und/oder die Geschäftsführung des ISKA ist umgehend zu informieren.

Zuständigkeiten

  • Für alle Fragen zur Umsetzung des Hygienekonzepts stehen die Bereichsleitungen und die Geschäftsführung zur Verfügung.
  • Die Bereichsleitungen organisieren die Durchführung des Hygienekonzepts in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich.
  • Alle Mitarbeiter/innen kontrollieren die Einhaltung der Regeln und weisen Besucher/innen ggf. auf Verstöße hin.

Rechtsgrundlage dieses Hygienekonzepts

15.09.2020