Praxisforschung

Elternbefragung in der Diözese Augsburg

Im Rahmen des Innovations-Management-Projektes zur Neuorganisation der Kindertageseinrichtungen der Diözese Augsburg werden die Eltern mit Kindern in einer Kita des Zentrums Kindertageseinrichtungen befragt. Die Erhebung erfolgt online. Die Kitas erhalten spezifische Auswertungen und Vergleiche mit Durchschnittswerten. In Zusammenarbeit mit der Fachberatung der Caritas werden von den Ergebnissen Qualitätssicherungsmaßnahmen abgeleitet. Die Befragung wird im Jahr 2017 das fünfte Mal vom ISKA durchgeführt und ausgewertet. Es nehmen 84 Kitas teil.

  • Teilnahmelink für Eltern: www.iska-nuernberg.de/kita-bistum-augsburg
  • bearbeitet von Julia Schimmer und Günter Krauß
  • Laufzeit: 03/2017 - 05/2017
  • Finanzierung: Bischöfliche Finanzkammer der Diözese Augsburg

Armutsprävention im Alter - Untersuchung in ausgewählten Stadtteilen Nürnbergs

In Nürnberg beziehen im Jahr 2013 6% der Menschen ab 65 Grundsicherung im Alter. In den untersuchten Stadtteilen Gibitzenhof, Dianastraße, Gostenhof, Eberhardshof und Muggenhof ist der Anteil mit 9% bis 18% deutlich höher. Hinzu kommen ältere Menschen, die aufgrund von Informationsmangel oder Scham finanzielle Hilfen nicht in Anspruch nehmen oder ältere Menschen, deren Rente nur knapp über dem Grundsicherungsniveau liegen. Insgesamt wird in den genannten Stadtteilen der Anteil an älteren Menschen, die von Armut gefährdet sind, auf etwa 25% beziffert. Altersarmut prägt also schon heute in einigen Gebieten Nürnbergs die Situation vieler Menschen und Altersarmut wird weiter zunehmen, wie die OECD im Rentenbericht 2013 warnt.

Das Seniorenamt der Stadt Nürnberg lässt vom ISKA die Situation älterer armer Menschen in ausgewählten Stadtteilen genauer untersuchen. Es soll herausgefunden werden, wie es der Zielgruppe geht, welche Angebote bereits existieren, welche Bedarfe bestehen und wie sich Handlungsansätze auf andere Stadtteile übertragen lassen. Das ISKA führte im Auftrag des Seniorenamtes Datenanalysen durch, bindete die Akteure vor Ort mit Experteninterviews ein und befragte die Seniorinnen und Senioren selbst zu ihrer Situation. Im September 2015 wurde dem Seniorenamt ein Bericht mit der Situationsanalyse und entsprechenden Empfehlungen übergeben. Seit Oktober 2015 werden die Ergebnisse in verschiedenen Gremien vorgestellt und diskutiert. Zudem unterstützt das ISKA die Akteure im Stadtteil, weitere Angebote für ältere arme Menschen aufzubauen und umzusetzen.

Elternbefragung in Ingolstadt

Das ISKA wertete eine Befragung der Eltern der ca. 5.800 in über 100 Ingolstädter Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder aus. Die Ergebnisse wurden kitaspezifisch aufbereitet. Die Kitas können die Einschätzung ihrer Eltern hinsichtlich wichtiger Aspekte (z.B. pädagogische Arbeit, Zusammenarbeit mit den Eltern, Öffnungszeiten, Elternbeiträge) mit den Ingolstädter Durchschnittswerten vergleichen. Auf diese Weise werden bedarfsgerechte Änderungen angeregt. Das Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Ingolstadt nutzt die durchschnittliche Bewertung aller Kitas als Steuerungsinstrument. Die Durchschnittsergebnisse wurden im Juli 2015 der Öffentlichkeit präsentiert. Den Gesamtbericht finden Sie hier.
  • bearbeitet von Julia Schimmer und Günter Krauß
  • Laufzeit 01/2015 - 07/2015
  • Finanzierung: Stadt Ingolstadt, Amt für Kinder, Jugend und Familie