Fragen zum Modell

von Dunkl, StMAS am 23. Juli 2004 um 12:43 Uhr
als Antwort zu: Fragen zum ISKA-Modell vom 1.Studienjahr von Kirchliche Fachakademie für Sozialpädagogik Weiden am 22. Juli 2004 um 13:01 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
gerne beantworte ich ihre Fragen auf Grundlage der gegenwärtigen Planung:
Träger können eines Mindestbuchungszeit von 20 Stunden/Woche vorgeben.

Die kindbezogene Förderung hat unmittelbar keine Auswirkungen auf den Tagesablauf einer Einrichtungen. Letztlich soll den Trägern, was die Planung und die Organisation anbelangt, ein größerer Freiraum eingeräumt werden. Natürlich sind diese Entscheidungen abhängig davon, wieviel Geld dem Träger zur Verfügung steht. Wenn er Vergleiche anstellt mit der bisherigen Personalkostenförderung, kann die kindbezogene Förderung naturgemäß zu einem niedrigeren, etwa gleich hohen oder höheren Zuschuss führen; dementsprechend können daraus in der Konsequnz Änderungen im Tagesablauf erwachsen. Unberührt bleibt die Möglichkeit, neben Mindestbuchungszeiten auch Kernzeiten (ebenfalls bis max. 20 Wochenstunden) vorzugeben.
Eltern buchen mit der Kindergarteneinschreibung. Änderungen der Buchung sind in Abhängigkeit von der konkreten Ausgestaltung des Betreuungsvertrages möglich (z.B.unter Berücksichtigung einer Kündigungsfrist).
Den ISKA- ABschlussbericht können Sie über die ISKA - Seiten bzw. StMAS- Seiten im Internet nachlesen. Fortbildungen werden wohl künftig verstärkt von den Fortbildungsrägern der freien Wohlfahrtspflege bzw. der Bayer. Verwaltungsschule zum Thema angeboten. Darüber hinaus ist eine umfangreiche öffentlichkeitsarbeit angedacht.
Nach dem gegenwärtigen PLanungsstand soll die kindbezogene Förderung 09/2006 eingeführt werden (im Krippenbereich bereits seit 2002 eingeführt).

Über die Umsetzung werden wie schon bisher die Kreisverwaltungsbehörden bzw. Bewilligungsbehörden wachen.



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