Scheindebatte

von Dunkl, StMAS am 03. September 2004 um 08:48 Uhr
als Antwort zu: noch einmal zu unserer Situation von Michaela Hutter am 02. August 2004 um 09:51 Uhr

Sehr geehrte Frau Hutter,
in meinem Beitrag vom 24. Juli habe ich mich keineswegs dafür ausgesprochen, Höhepunkte nur deswegen anzubieten, um auf höhere Buchungszeitstunden zu kommen, den pädagogischen Auftrag aber bei Auswahl der Angebote zu ignorieren. Es ist doch eine Selbstverständlichkeit, dass sich alle Angebote in das pädagogische Konzept der Einrichtung einfügen müssen. Dieses wiederum hat sich an den vorgegebenen Bildungs- und Erziehungszielen zu orientieren. Ich halte dies also für eine Scheindebatte und kann einen Dissens nicht erkennen. Unabhängig davon ist es aus meiner Sicht durchaus legitim, auf die nach Einführung der qualitätsorientierten kindbezogenen Förderung oftmals festzustellenden differenzierteren pädagogischen Angeboten hinzuweisen. Die gewonnene Freiheit in der Planung wurde genutzt, noch indidividueller auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und das anregungsreiche Lernumfeld noch mehr zu nuancieren. Ich denke dabei an z.B. an die Raumgestaltung oder die pädagogische Anleitung. Diese Angebote müssen den Eltern auch offen gelegt werden. Eltern müssen und sollen wissen, auf welche Weise frühkindliche Bildungsprozesse im Kindergarten initiiert werden. Dies wiederum wird die Akzeptanz eines Kindergartens als Bildungseinrichtung bei den Eltern erhöhen und mittelbar auch das Buchungsverhalten beeinflussen.



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