Wirtschaftlichkeitsberechnung bei Waldkindergarten mit 10 Kindern aus der Sitzgemeinde

von Anita Huber am 13. Oktober 2004 um 09:59 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl,

danke für Ihre Antwort auf meine Frage vom Aug.04. Darin erklären Sie mir, dass die wirtschaftliche und rechtliche Stellung des päd. Personals gesichert sein muss. Wie wird denn dies geprüft - was muss von uns dazu vorgelegt werden (Ein-Ausgabenrechnung etc???)
Genügt es, dass wir uns die bisherigen 1,5 Jahre ohne staatliche Zuschüsse "über Wasser halten konnten". Wenn wir die 10/15 Förderung (Anerkennung) über unsere Sitzgemeinde bekommen, haben wir kein Problem mehr unseren Waldkindergarten zu finanzieren. Wir haben ja immerhin noch 12 Kinder aus anderen Gemeinden, die Kiga-Beitrag bezahlen. Ist das mit Wirtschaftlichkeit gemeint?

Unsere Sitzgemeinde hat bei der Gemeinderatssitzung mit Ausblick auf das neue Kita-Gesetz erheblich "Angst" bekommen jetzt JA zum Wakiga zu sagen, da sie dann pro Kind bezahlen müssten und das nicht nur für die 10 eigenen Kinder sondern auch für die 12 Kinder aus den anderen Gemeinden - IST DAS SO RICHTIG?? - (die evtl. keinen Gastkinderbeitrag bezahlen müssen, da sie den Bedarf - notwendige Anzahl Kiga-Plätze - selbst decken können). Für die Unterstützung der eigenen Kinder in einem Wakiga hätten sich alle Gemeinderäte dafür ausgesprochen. So wurde unser Antrag auf Anerkennung von der Gemeinde abgelehnt!
Solch eine neue Regelung ist das AUS vieler Waldkindergärten, da oftmals die Kinder aus verschiedenen Gemeinden kommen und keine komplette Gruppe aus der Sitzgemeinde.
An dieser Stelle nutzt es den Waldkindergärten dann nicht, wenn Fachleute, Eltern und Politiker diese Kindergartenform als wertvolle Bereicherung der Kindergartenlandschaft sehen, wenn mit dem neuen Kita-Gesetz ein Überleben vieler unmöglich wird.
Wie sehen Sie das?

Herzlichen Dank und viele Grüße
Anita Huber



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