Ziele der Veröffentlichung von Konzeption und Selbstdarstellung

Mit der Veröffentlichung von Konzeption und Selbstdarstellung im Internet werden mehrere Ziele gleichzeitig verfolgt:

Persönliche Kommunikation wird durch die Veröffentlichung nicht ersetzt, sondern vorbereitet und ergänzt.

 

Die Veröffentlichung im Internet stellt eine Konkretisierung der Anforderung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes dar, in Zusammenarbeit von Träger, Fachpersonal und Eltern eine Einrichtungskonzeption zu entwerfen und für alle transparent zu machen. Sie zeigt, auf welche Weise die jeweilige Kindertageseinrichtung ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt. Damit Schwerpunkte und Stärken, aber auch Lücken und Schwächen im Angebot einer Einrichtung sichtbar werden, erfolgt die Darstellung nach einem in Kooperation mit dem IFP (Staatsinstitut für Frühpädagogik, München) entwickelten Raster.

Konzeptionsentwicklung anregen

Die Aufgabe, sich umfassend und mit präzisen Informationen im Internet zu präsentieren, setzt in den Kindertageseinrichtungen das Thema "Konzeptionsentwicklung" auf die Tagesordnung. Die durchdachte, schriftlich fixierte und laufend fortgeschriebene Konzeption wird in der Fachdiskussion schon lange als Mindestanforderung formuliert, von den Einrichtungen jedoch sehr unterschiedlich erfüllt. Während die einen sich mit dem Minimalprogramm des bisher schon vorgeschriebenen Jahresplanungsberichtes begnügen, präsentieren andere ausführliche und informative Texte.

Die Tatsache, dass das Thema nunmehr in öffentlicher Beobachtung und in einer einheitlichen Form zu bearbeiten ist und nicht in den Unterlagen der Aufsichtsbehörden verbleibt, verleiht der Aufgabe eine neue Dimension. Das vorgegebene Beschreibungsraster erleichtert den Einstieg in den Prozess.

Information für Familien

Familien finden hilfreiche Informationen in verschiedenen Situationen:

Vergleiche und Verbesserungen anregen

Die Transparenz der Angebote fördert den "produktiven Wettbewerb" im Interesse einer Orientierung am Bedarf und an den Wünschen von Familien:

Kein Ersatz für persönliche Kommunikation

Natürlich kann die Internet-Darstellung die persönliche Kommunikation nicht ersetzen. Weder Familien, die sich über eine Einrichtung neu informieren noch Familien, die mit ihrer Einrichtung über konzeptionelle Fragen ins Gespräch kommen möchten, können ausschließlich auf die Internet-Darstellung verwiesen werden. Als Ergänzung und als Gesprächseinstieg eignet sich das Medium jedoch besser als viele andere. Angesichts der hohen Verbreitung des Internet-Zugangs gerade im Kreis junger Familien, spricht alles dafür, die Möglichkeiten des Internets für die öffentliche Darstellung von Kindertageseinrichtungen offensiv zu nutzen.

Aktualisiert am 21.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben