Befragungen als Methode der mittelbaren Qualitätssteuerung

Zu den Mindeststandards der Qualitätssicherung im Rahmen der kindbezogenen Förderung gehörte von Anfang an die regelmäßige Elternbefragung seitens der Kitas. Später wurde zusätzlich mit einer Kinder- und einer Mitarbeiterbefragung experimentiert. Die drei Befragungen rücken nacheinander die Perspektiven aller Betroffenen in den Fokus und schaffen eine Kommunikationsgrundlage für qualitative Verbesserungen.

 

Der Sinn der Befragungen liegt in erster Linie darin, systematisch die Kommunikation über die Qualität jeder einzelnen Einrichtung anzuregen. Eltern, Kinder und Personal beurteilen die Kita aus ihrer Perspektive, machen Verbesserungsvorschläge und äußern Wünsche. Während die Befragung als solche einen verpflichtendenden Charakter haben kann und sollte, organisieren die Einrichtung die Auswertung und Interpretation ohne äußeren Eingriff und ziehen ggf. selbst ihre Schlüsse aus den Ergebnissen.

Auf diese Weise regen die Fördervoraussetzungen der kindbezogenen Förderung qualitative Verbesserungen an, ohne Resultate direkt vorzuschreiben. Es kann davon ausgegangen werden, dass die von den Einrichtungen selbst erarbeiteten Verbesserungsschritte nachhaltiger und der Situation angepasster sind als Veränderungen, die aufgrund direkter bürokratischer Regulation erfolgen.

Aktualisiert am 25.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben