Elternbefragung: Zusammenfassende Bewertung

Die Elternbefragung hat sich als Instrument der Qualitätsentwicklung und der Innovation an den Modellstandorten bewährt und wird dort inzwischen ganz selbstverständlich angewendet. Ohne den verpflichtenden Charakter als Fördervoraussetzung wäre sie sicher heute noch nicht akzeptiert.

 

Nur Verpflichtung führt zu Flächendeckung

Der Vorschlag, flächendeckend eine Elternbefragung in allen Kindertageseinrichtungen durchzuführen traf zu Beginn der Modellprojektes auf große Bedenken, Ablehnung und Befürchtungen. Es ist daher bemerkenswert, dass dieses Arbeitsinstrument drei Jahre später souverän und selbstverständlich von den Modellkitas praktiziert und weiterentwickelt wird. Von der anfänglichen Skepsis ist so gut wie nichts geblieben.

Mit Sicherheit gäbe es anden Modellstandorten jedoch noch heute keine flächendeckende Elternbefragung, wäre sie nicht als Förderbedingung eingeführt worden. An den Modellstandorten wird diese Einschätzung weitgehend geteilt, außerhalb gibt es immer wieder Stimmen - z. B. vom Bayerischen Gemeindetag -, die den verpflichtenden Charakter der Befragung aus prinzipiellen Gründen ablehnen oder aber ähnliche Bedenken und Befürchtungen wie anfangs im Modellprojekt vorbringen.

Aktualisiert am 25.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben