Mitarbeiter/innen-Befragung: Verfahren

Bei der Mitarbeiter/innen-Befragung ist sorgfältig darauf zu achten, dass kritische Äußerungen keine Sanktionen nach sich ziehen.

 

Um sicher zu stellen, dass die Mitarbeiter/innen-Befragung keine Sanktionen gegen Mitarbeiter/innen, die sich kritisch äußern, nach sich zieht, wurde diese - anders als die Elternbefragung - vom ISKA durchgeführt und ausgewertet. Zur Anwendung kamen zwei Fragebögen. Der eine enthielt fast nur standardisierte und bewertende Fragen und ging im verschlossenen Umschlag auf dem Postweg an das ISKA. Der zweite enthielt ausschließlich offene Fragen nach Verbesserungsvorschlägen und wurde Kita-intern verarbeitet.

Seitens des ISKA wurde in einer stark zusammenfassenden Form den Kita-Leitungen und ihren Trägern mitgeteilt, ob die durchschnittlichen Bewertungen ihrer Mitarbeiter/innen in einem Fragenkomplex über oder unter dem Durchschnitt lagen. Genauere Werte wurden nicht weitergegeben. Auf diese Weise kann eine Rekonstruktion der Antwortenden weitgehend ausgeschlossen werden. Allerdings gehen auf diese Weise viele Anregungen, die aus Teilergebnissen gewonnen werden könnten, verloren.

Wir möchten den standardisierten, bewertenden Teil der Mitarbeiter/innen-Befragung (Fragebogen 1) nur mit Vorsicht zur Nachahmung empfehlen. In jedem Fall ist die jeweilige Mitarbeiter/innen-Vertretung (Personalrat, Betriebsrat) einzubeziehen. Es muss ausgeschlossen werden, dass kritische Äußerungen negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Aktualisiert am 25.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben