Mitarbeiter/innen-Befragung: Zusammenfassende Bewertung

Wie die Elternbefragung kann die Mitarbeiter/innen-Befragung als verpflichtender Mindeststandard der Qualitätssicherung die entscheidende Initialzündung für innerbetriebliche Verbesserungsprozesse geben.

 

Wegen der etwas späten Einführung waren die Effekte der Mitarbeiter/innen-Befragung nicht mehr systematisch zu beobachten. Sie entsprachen aber wohl denen der Elternbefragung: Die Aktion war Anlass, alte Gewohnheiten zu hinterfragen und im Rahmen des Machbaren Verbesserungen umzusetzen. Wie bei der Elternbefragung war eine starke emotionale Betroffenheit aller Beteiligten spürbar. Das Ganze wurde sehr ernsthaft betrieben.

Destruktive Effekte der Mitarbeiter/innen-Befragung wurden uns nicht bekannt. Zumindest die Anwendung des Fragebogens 2 (Verbesserungsvorschläge) kann ohne Einschränkungen empfohlen werden. Bei der Anwendung von Fragebogen 1 (Bewertungen) ist dafür Sorge zu tragen, dass keine Sanktionen gegenüber kritischen Stimmen erfolgen.

Wie bei der Elternbefragung kann eine Einführung der Mitarbeiter/innen-Befragung auf freiwilliger Basis mit Sicherheit nicht annähernd eine Flächendeckung erreichen.

Aktualisiert am 25.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben