Anstellungsschlüssel: Zusammenfassende Bewertung

Der Anstellungsschlüssel hat sich als beschreibendes Maß für die Auslastung von Kindertageseinrichtungen wie als Regulativ der Personal-Kind-Relation gut bewährt.

 

Der Mindestanstellungsschlüssel kann schärfer formuliert werden als bisher an den Modellregionen (1:11,5 statt 1:12,5).

Für integrative Einrichtungen können die Aufsichtsbehörden einrichtungsbezogene Normschlüssel nach einer etwas kompliziert abgeleiteten, in der Anwendung aber einfachen Formel berechnen. Hierbei ist die Finanzierbarkeit, d. h. der Höhe der Gewichtungsfaktoren zu beachten.

Ein einheitlicher Gewichtungsfaktor und damit auch eine einfache Bestimmung der einrichtungsbezogenen Normschlüssel ist kostenneutral nicht machbar. Die Kostenneutralität wäre in diesem Fall nur um den Preis erheblicher finanzieller Umschichtungen zwischen den integrativen Einrichtungen durchzusetzen.

Eine Lösung mit einem von den Aufsichtsbehörden individuell aufzustockenden Grundfaktor ("4,5 + x") ist die zweitbeste Lösung, wäre aber im Vollzug deutlich komplizierter und im Effekt möglicherweise ebenfalls nicht kostenneutral.

Aktualisiert am 25.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben