Grundprinzipien der kindbezogenen Finanzierung

Die kindbezogene Finanzierung orientiert sich nicht mehr an der Gruppe, sondern am einzelnen Kind. Aus der Multiplikation des so genannten Basiswertes mit Zeit- und Gewichtungsfaktoren ergibt sich eine kindbezogene Leistungspauschale, die in gleicher Höhe von Staat und Kommune zu leisten ist.

 

Kindbezogene Leistungspauschale statt gruppenbezogener Personalkostenerstattung

Die kindbezogene Finanzierung weicht grundsätzlich von der herkömmlichen Kindergartenbezuschussung in Bayern ab:

Leistungspauschale = Basiswert x Zeitfaktor x Gewichtungsfaktor

Operationalisiert werden diese Prinzipien durch die Ermittlung des so genannten Basiswertes - der jährlichen staatlichen Leistungspauschale für die Bildung, Erziehung und Betreuung eines Regelkindes im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Dieser Basiswert ist für jedes Kind zu multiplizieren mit einem Betreuungszeitfaktor sowie mit einem pädagogischen Gewichtungsfaktor. Die kommunale Förderung ist mit mindestens der gleichen Höhe anzusetzen.

Bereits bei der herkömmlichen Personalkostenförderung ist es üblich, Einrichtungen mit besonderen Integrationsaufgaben im Hinblick auf eine geringere Gruppenstärke und/oder zeit- bzw. teilweise mit einer Zusatzkraft auszustatten. Damit dies in der kindbezogenen Finanzierung weiterhin möglich wird, werden Gewichtungsfaktoren benötigt für

Um den Besonderheiten der Altersgruppen gerecht werden zu können, enthält die kindbezogene Förderung Gewichtungsfaktoren für

Aktualisiert am 26.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben