Gewichtungsfaktor für Hort-/Schulkinder

Ausschließlich Horte konnten einen Faktor in Höhe von 1,2 für ihre Schulkinder in Ansatz bringen. Ob die Höhe des Faktors angemessen ist, konnte nicht abschließend geklärt werden. Klar wurde, dass der Faktor für Schulkinder generell angesetzt werden sollte und nicht nur für Schulkinder im Hort.

 

Höhe des Hortkindfaktors

Aufgrund erster überschlägiger Berechnungen startete der Modellversuch mit dem Faktor 1,2 für Schulkinder in Horten. Ob die Höhe dieses Faktors angemessen ist, blieb wegen der sehr geringen Zahl der teilnehmenden Horte an den Modellstandorten offen. Für diese reichte er allerdings. Um mehr Aufschluss über die Auswirkungen des Modells auf die Horte zu erlangen, stellten das IFP und das Sozialministerium Berechnungen und Analysen von 24 Horten an. Diese brachten Aufschluss über eine ganze Reihe hortspezifischer Besonderheiten im Hinblick auf die kindbezogene Förderung, allerdings nicht im Hinblick auf die genaue Höhe des Faktors.

Schulkindfaktor statt Hortkindfaktor

In jedem Fall ist die Diskrepanz des Faktors von Schulkindern im Kindergarten und Schulkindern im Hort nicht sinnvoll zu begründen. Dieser sollte als einheitlicher Schulkindfaktor (und mit gleich niedriger Förderuntergrenze) sowohl in Kindergärten als auch in Horten gelten. Es ist ein Widerspruch in sich, einrichtungsbezogene Merkmale kindbezogen zu definieren.

Aktualisiert am 26.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben