Finanzierung nach Kind und Betreuungszeit: Resonanz bei Mitarbeiter/innen und Trägern

Etwa ein Fünftel der Mitarbeiter/innen an den Modellstandorten lehnt die Finanzierung nach Kind und Betreuungszeit ab. Knapp zwei Drittel urteilen mit "sehr gut" bis "gut". Träger schätzen diesen Aspekt der kindbezogenen Förderung auffallend positiv.

 

Bei Trägern mehr akzeptiert als bei Mitarbeiter/innen

Frage an Mitarbeiter/innen und Träger 2003: Wie beurteilen Sie das neue, gegenwärtig erprobte Fördermodell? - Finanzierung nach Kind und Nutzungszeit

Große Akzeptanz auch bei "Verlierern"

Die kindbezogene Förderung produziert wegen der kostenneutral einzusetzenden Finanzmittel "Gewinner" und "Verlierer". Wie prägt die erlebte finanzielle Auswirkung die Haltung zur Finanzierung nach Kind und Nutzungszeit? - "Gewinner", die im Jahr 2002 über 2.500 Euro staatliche Mehrförderung (d.h. 5.000 Euro insgesamt) verbuchen konnten, waren deutlich positiver gestimmt als "Verlierer" mit dem gleichen Betrag als Minderförderung. Bemerkenswert ist dabei, dass selbst unter den Verlierern sich eine Mehrheit von "sehr guten" bis "befriedigenden" Einschätzungen findet und nur 22,2% diesen Finanzierungsalgorithmus ablehnen. Das heißt, dass die Akzeptanz zumindest bei den Trägern deutlich über den Kreis derjenigen hinausgeht, der sich mit der kindbezogenen Förderung finanziell besser stellt.

Frage an Träger 2003: Wie beurteilen Sie das neue, gegenwärtig erprobte Fördermodell? - Finanzierung nach Kind und Nutzungszeit (differenzielle Auswertung nach finanziellen Folgen für die eigene Einrichtung)

Aktualisiert am 19.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben