Deregulation und Regulation im Rahmen der kindbezogenen Förderung

Da bei der Förderung mit Leistungspauschalen die Notwendigkeit entfällt, das Kita-Angebot zu standardisieren, ergeben sich neue Gestaltungsspielräume für Einrichtungen und ihre Träger. Reguliert werden Buchungs- und Abrechnungsverfahren, Anstellungsschlüssel und Qualitätssicherung.

 

Mehr Gestaltungsspielräume durch Deregulation

Im Rahmen der kindbezogenen Förderung werden nicht mehr die Kosten eines Angebotes erstattet, sondern Leistungen bezahlt. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit, festzulegen, welche dieser Kosten förderfähig sind und welche nicht. Es besteht deshalb kein Grund mehr, mit Förderrichtlinien die Ausgestaltung der Angebote zu standardisieren und die Gestaltungsfreiheit der Einrichtungen und Träger einzuengen. Auf diese Weise entstehen neue Freiräume, die nach und nach ausgefüllt werden können. An den Modellstandorten dauerte es einige Zeit, bis Einrichtungen sich daran machten, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Es ist davon auszugehen, dass sich im Rahmen der kindbezogenen Förderung die Vielfalt der Kindertageseinrichtungen mittel- bis langfristig erhöht.

Regulation von Buchung, Abrechnung, Anstellungsschlüssel und Qualitätssicherung

Bei aller Deregulation in puncto Einrichtungsgestaltung kommt auch die kindbezogene Förderung nicht ohne Vorgaben aus. Hierzu gehören

Aktualisiert am 27.05.2004 - Startseite           ▲ nach oben