Kiga-Finanzierung oder Jugendhilfemaßnahme?

von Günter Krauß, ISKA am 16. März 2001 um 22:07 Uhr
als Antwort zu: Nur Ausländische Kinder und behinderte Kinder schwierig? von Sabine Remmele, Kinderhort Franziskus Weilheim am 05. März 2001 um 16:17 Uhr

Gegen einen Faktor für Kinder mit "erhöhtem Förderbedarf" sprechen aus meiner Sicht drei Dinge:

1. Es wäre geradezu eine albtraumartige Vorstellung, dass jährlich Zehntausende von Kindern nur deshalb einer Diagnostik zu unterziehen wären, damit die Kindergartenfinanzierung durchgeführt werden kann.

2. Mit einem Gewichtungsfaktor würde festgeschrieben, dass die Kindergarten-Grundfinanzierung Leistungen zu umfassen hat, für die eigentlich eine Zusatzfinanzierung angebracht wäre, z.B. im Rahmen von Jugendhilfemaßnahmen. Dass es nur wenige einschlägige Angebote gibt, sollte Anlass sein, hier verstärkt über integrative Konzepte nachzudenken.

3. Um den Verwaltungsaufwand vertretbar zu halten, können nur wenige und sehr einfach und eindeutig feststellbare Merkmale eine Berücksichtigung finden.



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