MitarbeiterInnen aus Kitas?

von Michael Helfert am 22. März 2001 um 22:39 Uhr
als Antwort zu: Modellkommissionen ohne Gewerkschaften und Mitarbeitervertreterinnen von Peter Erlbeck, Personalrat Stadt Nürnberg am 15. Januar 2001 um 10:13 Uhr

Ich leite die Kindertagesstätte St. Elisabeth in Türkheim (Südschwaben). Für Qualitätssicherung und Kundenorientierung habe ich immer schon ein offenes Ohr gehabt. Allerdings sehe ich, ähnlich wie Herr Erlbeck, das Problem, dass in den sog. Qualitätskommissionen bisher keine MitarbeiterInnen aus den Kitas vorgesehen sind. Es ist ja schön, wenn Trägervertreter, Jugendamt und Fachverbände in den Kommissionen vertreten sind. Die praktische Druchführbarkeit einzelner Beschlüsse kann aber individuell und den örtlichen Gegebenheiten angepasst, nur von den Fachkräften aus den betreffenden Einrichtungen beurteilt werden. Die sind nähmlich hautnah dran an den Bedürfnissen der Eltern und Kinder. Dass Gewerkschaften in diesen Entscheidungsgremien nicht sitzen, empfinde ich als blamabel. Arbeitnehmervertretungen haben meiner Ansicht nach ein selbstverständliches Recht auf Gehör, wenn es darum geht, pauschal Arbeitsbedingungen für einen ganzen Berufsstand flächendeckend in einem Bundesland umzukrempeln. Liebes ISKA - passt auf, dass Ihr so nicht gewaltigen Gegenwind erntet. Einbindung der Betroffenen ist schon immer ein gutes Mittel gewesen, Konflikten vorzubeugen......



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