Nicht die finanziellen Rahmenbedingungen dürfen die Qualität der Pädagogik bestimmen, sondern das pädagogisch Erforderliche muss die Finanzmittel bestimmen !

von Wolfgang Nördlinger, Vorsitzender der Landesfachgruppe Sozialpädagogische Berufe in der GEW Bayern am 06. April 2001 um 23:48 Uhr

Geburtenrückgang wäre eine echte chance gewesen, die schon für 1980 vom Kultusministerium geplante Reduzierung der Gruppen-stärke auf 15 Kinder zu verwirklichen (Schulreport Nr.3 von 1971
Die im Kiga-Gesetz verankerte Gruppenstärke von 25 Kindern könnte, wenn politisch gewollt, reduziert werden. Stattdessen wurde die Erhöhung auf 28 Kinder zugelassen.
Der eingeschränkte Raumbedarf pro Kind hätte, so politrisch gewollt, ähnlich dem Hort auf 2,5qm erhöht werden können.
Flächendeckende Planung von integrativen Gruppen mit entsprechen-dden Rahmenbedingungen und verringerter Kinderzahl könnten eben-falls Gruppenschließungen, Arbeitslosigkeit von ErzieherInnen, Tarifflucht von Trägern, Änderungskündigungen und befristete Arbeitsverträge von ErzieherInnen vermeiden helfen.
Die politische Verantwortung der CSU in Bayern für unser "höchstes Gut", die Kinder, hört bei der Geldzuweisung auf.
Herr vergib ihnen nicht, denn sie wissen nur zu genau, was sie (den Kindern, Eltern und Trägern)(an)tun.



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