Was erwartet uns in der nächsten Phase der Erprobung 2002?

von Edith Richter-Schindele, Kindergarten Zur Arche Landsberg am 14. Mai 2001 um 18:23 Uhr

Die Einrichtungen planen und gestalten die Arbeit in der Regel nach dem Kindergartenjahr. Darum beschäftigen uns viele Fragen jetzt schon, da Änderungen und Umstellungen am Besten im neuen Kindergartenjahr, also ab September angegangen werden.

Dazu habe ich mehrere Fragen:
- Basiswert:
Bekommt der Träger ab Januar schon gewisse Gelder? Was gibt es für Auflagen für deren Verwendung? Kann mit dem jeztigen Basiswert schon gerechnent werden? Beeinflußt der Basiswert schon die Personalförderung ab 2002, für Kindergärten, die gewinnen oder verlieren?

- integraive Gruppen:
Wann steigen wir in die Diskussion über Inhalte, bzw. Standarts ein? Ich denke an alle Bereiche, jedoch zur Zeit besonders an Mindestanforderungen für integrative Gruppen. Ein Träger und der Kindergarten sollen sich bewußt für die Aufnahme behinderter Kinder entscheiden.Das bedeutet aber auch ein erweitertes Konzept, Förderungen und andere Rahmenbedingungen, bis hin zu Geldern für besondere Hilfsmittel.
Das Modell, so wie es jetzt versanden werden kann beinhalttet lediglich einen anderen Basiswert durch den Faktor 4,5. Das heißt die Einrichtung bekommt für behinderte Kinder mehr Geld. Kann das das einzige Kriterium sein?

- Krankheitsvertretung
Wir sind schon öfers in den Genuß gekommen eine Krankheitsvertretung einzustellen, wenn eine Kollegin längere Zeit erkrankt war. Was geschieht mit dieser Regelung? Über den Basiswert ist eine Vertretung nicht zu finanzieren, da der Träger über 6 Wochen bei Erkrankung den Lohn weiter zahlen muss. Bei Kolleginnen im Mutterschutz verhält es sich ähnlich. Wie können in Zukunftpersonelle Lücken geschlossen werden?



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