Integrative Gruppen - Standardsicherung oder -abbau durch das MQS-Modell?

von Bernhard Germer, Lebenshilfe Aschaffenburg am 21. Mai 2001 um 12:37 Uhr

Die Lebenshilfe Aschaffenburg betreibt zwei integrative Kindertagesstätten mit jeweils zwei Gruppen, in denen jeweils 5 Kinder mit und 10 Kinder ohne Behinderungen nach §§ 39 ff BSHG aufgenommen sind. Aufgrund der derzeitigen Personalkostenförderung erhalten wir Zuschüsse für die Beschäftigung von zwei (Vollzeit-) Erzieherinnen (davon eine mit Zusatzausbildung und/oder behinderungsspezifischen Erfahrungen)sowie einer (Vollzeit-) Kinderpflegerin oder Berufspraktikantin in jeder Gruppe.

Wir bitten um Beantwortung folgender Fragen:

1.Wird durch das MQS-Modell dieser personelle Standard sichergestellt - sofern die Einrichtungen die bayernweite durchschnittliche tägliche Nutzungszeit aufweisen?

2.Welcher Faktor bzw. welche spezifische Sonderförderung wäre nach Ihren Erfahrungen gegebenenfalls hierfür erforderlich?
In Ihrem Beitrag über "Fiktive Fördertabellen für die Modellstandorte" aktualisiert am 25.01.01 schreiben Sie hierzu: "Die endgültige Höhe der Gewichtungsfaktoren steht noch nicht fest. Problematisch erscheint uns im Moment der Faktor 4,5 bei behinderten Kindern. Damit wird mehr als die in integrativen Gruppen übliche Reduzierung der Gruppenstärke aufgefangen, nicht aber eine ganze Zusatzkraft. Wir werden in den nächsten Wochen die Auswirkungen dieses Faktors auf die integrativen Einrichtungen in Bayreuth und im Landkreis Landsberg/Lech analysieren." Was hat Ihre Analyse ergeben, da zwischenzeitlich vier Monate verstriechen sind?

3.Welche Träger betreiben integrativen Gruppen mit welcher Gruppenzusammensetzung und welcher Personalbesetzung in den Modellstandorten Bayreuth und Landsberg/Lech ?
Bitte fassen Sie die Einrichtungen in Ihrer Antwort zusammen. Das individuelle Aufsuchen im Internet ist sehr mühselig.



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