Integrative Gruppen

von Günter Krauß am 01. Juni 2001 um 15:44 Uhr
als Antwort zu: Integrative Gruppen - Standardsicherung oder -abbau durch das MQS-Modell? von Bernhard Germer, Lebenshilfe Aschaffenburg am 21. Mai 2001 um 12:37 Uhr

Die Festlegung der Faktoren für behinderte Kinder wird seit kurzem von der Modellkommission eingehend und kontrovers diskutiert. Im Juli wird die Modellkommission einen Gewichtungs-Faktor für die Förderung an den Modellstandorten (der später natürlich wieder revidiert werden kann) festlegen.

Die Analyse der integrativen Einrichtungen in BT/LL (Lebenshilfe, BRK, AWO, Evang., Kath.) hat nicht zu der Klarheit geführt, die wir hier bräuchten. Problematisch sind die großen Unterschiede innerhalb Bayerns, sowie die unterschiedlichen Faktoren, die sich als nötig erweisen, wenn man integrative Gruppen mit drei oder mit fünf behinderten Kindern betreibt.

Auf jeden Fall soll das MQS-Modell keine Verschlechterung für integrative Einrichtungen per se ergeben. Allerdings werden sich auch hier aufgrund unterschiedlicher Auslastung Verschiebungen ergeben.

Wir prüfen diese Tage die Möglichkeit einer Modellrechnung für alle integrativen Kindertagesstätten in Bayern aufgrund der Nutzungszeiterhebung vom 1.1.2001.

An Hinweisen aus integrativen Einrichtungen über die aus ihrer Sicht erforderliche Faktoren-Höhe wären wir sehr interessiert.



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