wirklich vertretbar???

von Alexandra Lux, München am 18. Juni 2001 um 17:42 Uhr
als Antwort zu: Entwicklungen im Kiga-Bereich von Günter Krauß, ISKA am 18. Juni 2001 um 16:03 Uhr

Sehr geehrter Herr Krauß,
die Befürchtungen der Kollegin Sabine Burger kann ich nur teilen und bestätigen. Es ehrt Sie, daß Sie zugeben, daß es notwendig wäre, Mittel zu erhöhen um die Qualität zu verbessern. Auch ist klar, daß Ihr Institut zur Erarbeitung des Modells strikte Vorgaben hatte.
ABER: können Sie tatsächlich vertreten, daß mehr Forderungen für das gleiche Geld erfüllt werden sollen??
Jedes Modell hat Ecken und Kanten; doch wäre es nicht verantwortlicher, zuzugeben, daß unter diesen Rahmenbedingungen kein MQS- Modell sondern nur ein MS- Modell möglich ist?!
Ich sehe uns Fachleute, die tatsächlich mit den Kindern arbeiten und die Bedingungen jeden Tag hautnah erfahren, in einer zu schwachen Position. Wir können kritisieren und anregen, was und wie wir wollen, es wird nicht beachtet! Wer hat Einfluß????
Ich stand dieser Modell-Aktion immer offen gegenüber, aber langsam schwindet auch mein Optimismus. Das Ganze ist doch eine Mogel-Spar-Packung! Wo bleiben die Belange der Kinder, die der Eltern ganz in Ehren.
Qualität ist nun mal nicht zum Null-Tarif zu haben, das weiß doch inzwischen jeder, und es gilt auch für den sozialen Bereich!

Mit freundlichen Grüßen
Alexandra Lux



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