Wiie werden "Fachkräfte" in neuen Rahmenplänen definiert?

von Sibylle Lust, ver.di Landesbezirk Bayern am 16. Juli 2001 um 16:50 Uhr
als Antwort zu: Qualifikation des Kindergartenpersonals durch Rahmenpläne festgelegt von Birgit Kluge, Bayerisches SozialministeriumS am 03. Juli 2001 um 13:12 Uhr

Wie kann etwas weiterhin Gültigkeit haben, wenn der Bezugsrahmen und die darin enthaltenen Bezugsgrößen sich verändern bzw. gar nicht mehr vorhanden sind?

Ob sich Qualität erhalten und ausweiten läßt, ist nicht zuletzt abhängig vom Einsatz pädagogischer Fachkräfte, d.h. Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen.

In der Tat sind in der 4. DVBayKiG die Qualifikationsanforderungen des pädagogischen Personals geregelt. Diese Regelungen beziehen sich allerdings auf maximale bzw. minimale Gruppengrößen, daraus ermittelt sich dann die notwendige Anzahl an pädagogischen Fachkräften und an pädagogischen Hilfskräften.

Das neue Finanzierungsmodell führt in seiner Ausrichtung auf individuelle Nutzungszeiten nicht unbedingt zu der Gruppengröße, die im BayKiG definiert ist. Stattdessen wird ein quantitativer Anstellungsschlüssel beschrieben, der von Personal bzw. Mitarbeitern spricht, der aber keinen Hinweis für die Definition von Fachkräften gibt.

Die Formulierung, "ob in Zukunft auch Personal ohne entsprechende Ausbildung im Kindertgarten tätig werden dürfe", sagt weder etwas über die Qualität der Ausbildung noch über das quantitative Verhältnis von Erzieherinnen bzw. Sozialpädagoginnen und Kinderpflegerinnen aus.

Können wir zu den aufgeworfenen konkreten Fragen mit konkreten Antworten rechnen?



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