Definition "Ausländerkinder " Antwort zu Hrn. Krauß

von Uli Meinzolt am 21. August 2001 um 12:30 Uhr
als Antwort zu: Definition "Ausländerkind" von Günter Krauß, ISKA am 27. Juli 2001 um 20:24 Uhr

"Kein Mensch ist Ausländer,...nirgendwo", auch nicht im Kindergarten!!

Bei der "Definitionswut" tappen doch fast alle wieder in die alte Falle, irgendetwas zu versuchen, was oft nicht gelingt, jedenfalls nicht bei Kindern.

Wenn in der Diskussion: "Wer oder was ist ein Ausländerkind (igitt!?!)" wieder dazu übergegangen würde, nach dem zu fragen, was ein Kind (ich meine ein ganz einfaches Kind ungefährt 1 m hoch) für die Entwicklung und Förderung seiner Gesamtpersönlichkeit braucht, käme man vermutlich sehr schnell dazu, ein entsprechende Förderangebot zur Verfügung zu stellen.

Die hier entstehenden Kosten für entsprechende Angebote wäre dann die Sache des Landes bzw. der Kommune.

Im Zuge dieser Auseinandersetzung würde m.E. wieder die Frage in den Vordergrund rücken , "Was brauchen Kinder?".

Diese Debatte finde ich ehrlicher. Die politschen Entscheidungsträger könnten sich ja dann ganz konkret dazu äußern, was Ihnen die Entwicklung und die Förderung der Kinder in diesem Land wert ist und entsprechend günstige (oder auch ungünstige) Rahmenbedingungen schaffen.

Durch dieses Verfahren käme man auch der Idee der größtmöglichen Beteiligung von Kindern am eigenen Entwicklungsprozess wieder ein Stück näher (ist ja auch im Sinne des KJHG!).
Oder war das doch nicht so falsch, was uns unsere Eltern immer gesagt haben: "Wir wissen schon, was für euch das Beste ist!!"



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