Nachtrag zu meinem Beitrag vom 21.08.01

von U.Meinzolt am 22. August 2001 um 21:39 Uhr
als Antwort zu: Definition "Ausländerkind" von Günter Krauß, ISKA am 27. Juli 2001 um 20:24 Uhr

Sehr geehrter Herr Krauß,

beim nochmaligen Lesen meines Beitrages vom 21.8.01 ist mir deutlich geworden, dass die darin enthaltene Polemik eine sachliche Diskussion über dieses Thema erschweren kann, was ich sehr bedauern würde, da mir an einer konstruktiven Form der Diskussion sehr gelegen ist.

Ich stimme Ihnen zu, dass es bei Kindern, deren beide Elternteile nicht deutschsprachlicher Herkunft sind, in der Regel mehr Bedarf an Sprachförderung gibt. Wenn ich jedoch die Diskussion um die Begriffsbestimmung verfolge, scheint mir, dass die bisherigen Versuche, die Zielgruppe "Ausländerkinder" zu definieren und einzugrenzen, im Rahmen der Debatte um ein neues Finanzierungsmodell wenig zufriedenstellend anwendbar sind.

Den Aspekt der Sprachschwierigkeiten von Kindern, deren Eltern deutsprachiger Herkunft sind, sehe ich nicht generell vorrangig gegenüber anderen Auffälligkeiten und Problemen, die viele Kinder (deutsche wie ausländische) in die Kitas mitbringen.

Mit freundlichen Grüßen

Uli Meinzolt





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