widersprüchlich...

von Gerd Detering am 23. Oktober 2001 um 12:17 Uhr
als Antwort zu: Warum keine Verringerung der Regelgruppengröße? von Dunkl am 22. Oktober 2001 um 18:43 Uhr

Ich möchte mal das Bayrischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen und seine Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung und Kindergärten zitieren:

"Zentrale Bedeutung hat der Erhalt bzw. der Ausbau der Betreuungseinrichtungen für Kinder. Nach vorläufigen Berechnungen könnten zum Beispiel in Oberfranken bei gleicher Gruppengröße schon bis zum Jahr 2020 etwa 75 Kindergärten einspart werden. Wird allerdings die pädagogisch sinnvolle Reduzierung der Größe der Gruppen von 25 auf 20 angestrebt, so reicht die Zahl der bestehenden Kindergärten nicht aus; das Angebot müßte um fast 30 Kindergärten erweitert werden. Betreuungseinrichtungen für Kinder sind eine wichtige Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familienarbeit, gerade angesichts einer zunehmenden Erwerbsbeteiligung von Frauen. Die Ausrichtung des Angebots an der zurückgehenden Zahl der Kinder würde einen verhängnisvollen Kreislauf in Gang setzen. Während also bei den Einrichtungen für Erziehung und Bildung weder nachfragebedingten Engpässe zu erwarten sind noch Einrichtungen leerstehen werden, müssen im Bereich der ambulanten und stationären Altenversorgung erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um die erreichten Standards aufrecht zu erhalten." (Quelle: http://www.umweltministerium.bayern.de/)

Damit wird das Argument "das neue Förderungsmodell trägt dazu bei, angesichts der zurückgehenden Kinderzahlen, den Erhalt der der Einrichtungen zu sichern", gut beantwortet. Siehe auch Projekt-Kontext, wo es suggestiv heißt: "Die prognostizierte demographische Entwicklung wird sich - zeitlich verschoben - auf alle Regionen Bayerns auswirken. Der Rückgang von einem Drittel der Kinder im Kindergartenalter würde auch den Verlust von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen bedeuten."

Mit freundlichen Grüssen

Gerd Detering



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