Interessante Idee - aber fehlt es dann nicht anderswo?

von Schmidt am 14. November 2001 um 09:42 Uhr
als Antwort zu: Werden in den neuen Förderrichtlinien Krabbelstuben mit berücksichtigt? von U.Nübler, 2.Vors. Verein zur Förderung u.Betreuung v. Kindern e.V. am 13. November 2001 um 20:26 Uhr

Vielen Dank für Ihren interessanten Beitrag.

Gute Idee. Meinen Sie, das lässt sich aus den zusätzlichen 600 Millionen finanzieren? Wäre interessant. An meinem Arbeitsort gibt es einen sehr beliebten Kindergarten der aus allen Nähten platzt. Die Räume sind vollkommen belegt. In einem angrenzendem Gebäude werden nun Kinder, die nicht mehr aufgenommen werden konnten und/oder Unterdreijährige, von einer Sozialpädagogin und in Selbsthilfe stundenweise in einer Art Krabbelgruppe betreut. So weit ich weiss ist diese Finanzierung abenteuerlich. Wäre denkbar, dass sich so etwas nun finanzieren und evtl. besser anbinden lässt an den bestehenden Kindergarten? (Synergieeffekte????)

Leider ist dieser Ort aber nicht am Modellprojekt beteiligt. Was kann man denn außerhalb der Modellstandorte jetzt schon tun, damit altergemischte Projekte besser finanzierbar sind, Schwankungen besser abgefangen und das Personal flexibler eingesetzt werden kann? Die Sozialpädagogin passte jedenfalls nach bestehendem Recht in keinen Stellenplan. die Gruppen sind schon mit je zwei Frauen besetzt. Für eine zusätzliche Gruppe reicht die Kinderzahl nicht. 12 Kinder sind da, aber keine 15. Die Raumvorschriften (Gruppenraumgrößen) könnten allerdings auch nicht erfüllt werden. Wie geht man im Modell damit um?

B. Schmidt



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