So kann das nicht sein! Bitte um Aufklärung

von B. Schmidt am 20. November 2001 um 08:55 Uhr
als Antwort zu: Habe ich "Kostenneutralität" richtig verstanden? - Förderung von <3-jährigen besser in Krabbelstuben als im KiGa! von U.Nübler, 2.Vors. Verein z. Förderung u. Betreuung v. Kindern e.V. am 18. November 2001 um 21:09 Uhr

Hallo,

so kann das nicht gedacht sein. Unterdreijährige brauchen andere Rahmenbedingungen. Hier sind die Träger gefragt, gute Konzepte anzubieten und vernünftige Preisgestaltungen zu machen.

27 Kinder inkl. 3 Unterdreijährigen, verantwortlich ist das in aller Regel nicht. 12 Kinder von 0 - 3 und 2 Personen in Kinderkrippen sind aber sicher auch keine idealen Rahmenbedingungen. Wenn solche Verhältnisse, wie Sie sie beschrieben haben, auch mit der neuen Förderung vorkommen, dann muss ein anderer Anstellungsschlüssel bei Betreuung von Unterdreijährigen gefordert werden.(Doppelter Zuschuss für Unterdreijährige sollte Senkung der Gruppenstärke ermöglichen bzw. mehr Personal)

Was ich verstanden habe: 600 Millionen DM werden in Bayern in den nächsten 5 Jahren zusätzlich in Kinderbetreuung investiert. Nachzulesen unter: http://www.bayern.de/Presse-Info/PM/presseKabinett.html.(Kabinettsitzung vom 6.11.01).

Nur mit mehr Geld können andere Altersgruppen mit betreut werden, das scheint angekommen zu sein. Es gilt dieses Geld langfristig für die Kinderbetreuung zu sichern und noch zu vermehren, wenn der Bedarf weiter steigt.

Was ich bei Ihrer Aussage nicht verstehe - meinen Sie mit Krabbelstube Kinderkrippen? Es gibt da immer so regionale Fachbegriffe, die geklärt sein sollten. Kinderkrippen können lt. Familienministerin ab 2002 auch in die Förderung kommen und werden damit erstmals staatlich bezuschusst. Ich meine, damit könnte man die Elternbeiträge senken, oder etwa nicht?

Aber was ist mit den Minigruppen, Krabbelgruppen usw., die Kinder kurze Zeit am Tag betreuen, vielleicht auch nicht jeden Tag. Was ist mit Selbsthilfezentren. Will man hier Kinderbetreuung anders fördern?

Bisher hieß es, das Geld für Kindergärten (ca. 800 Millionen) bleibt auch bei sinkenden Kinderzahlen bei den 3 - 6 Jähirgen. Selbst dann wenn die Nutzungsstunden insgesamt sinken. Dann stiege eben der Basiswert. Stimmt das nun oder nicht?

Wäre echt interessant, wenn sich hier einmal ein Verantwortlicher äußern könnte und das ganze etwas "erleuchten" könnte.

B. Schmidt



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