Zeit-Buchungen durch Eltern: jederzeit alles realisieren?

von Günter Krauß, ISKA am 22. Januar 2001 um 16:24 Uhr
als Antwort zu: Fragen und Erfahrungen zu Nutzungszeiten/Zeitbuchungen von Gertraud Bergmann, Stephanusgemeinschaft Kahl am 11. Januar 2001 um 22:33 Uhr

Sehr geehrte Frau Bergmann,

zu Frage 1 (Dauer der Buchung):
Ich denke nicht, dass die Frage, wie lange sich die Eltern bei einer Zeitbuchung festlegen müssen, staatlich reguliert werden sollte. Aus der Perspektive der Einrichtung und ihres Trägers wird man am besten einen Kompromiss suchen zwischen dem Bedürfnis nach einem stabilen Betrieb und den Möglichkeiten, flexibel auf Familien einzugehen. Wenn ich die Diskussionen, die an den Modellstandorten geführt werden, richtig einschätze, wird es hier eine große Vielfalt der Bedingungen geben.

zu Frage 2 (Kernanwesenheitszeit):
Auch hier macht es m.E. keinen Sinn staatlich zu regulieren. Einrichtungen können natürlich feste Kernzeiten vorgeben. Andere Einrichtungen (durchaus auch in den Modellstandorten), verhalten sich hier sehr flexibel (und befürchten geradezu, dass sie im Rahmen des MQS-Modells diese Flexibilität nicht aufrechterhalten können...).

zu Frage 3 (Typen von Zeitangeboten):
Mit Fragen 1 und 2 ist dann sicher auch Frage 3 beantwortet. Zeitbuchungen sollten nicht reguliert werden. Die Einrichtungen werden hier immer am besten nach Kompromissen suchen, die Kindern, Eltern und dem Personal der Einrichtungen gerecht werden. Mit Interesse beobachte ich, dass es in dieser Frage bereits jetzt extrem unterschiedliche Orientierungen gibt.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Krauß



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