Kommunikation und Strukturen

von Peter Erlbeck Verdi-Fachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe am 18. April 2002 um 16:05 Uhr
als Antwort zu: Fachkompetenz erwünscht von Dunkl, StMAS am 14. April 2002 um 12:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl,

ganz so einfach sollten sie es sich doch nicht machen. Natürlich kennen sie den Unterschied zwischen einer Beteiligung im Sinne "jeder darf mitreden" und einer strukturellen Beteiligung. Dabei soll dieses Diskussionsforum nicht klein geredet werden. Ganz im Gegenteil: Meines Wissens hat es bisher keinen vergleichbaren Prozess in dieser Republik gegeben.

Aber trotzdem: mit dem gleichen Recht, mit dem die Träger in der Modellkommssion sitzen, mit dem gleichen Recht gehört die Gewerkschaft ver.di als die größte Interessensvertretung des Fachpersonals auch in die Modellkommission.

Bei den entscheidenden Fragen über Regulierung und Deregulierung hätten wir sicher unterschiedliche Standpunkte und unterschiedliche Interessen, aber durch Kommunikation könnten einige Reibungsverluste vermieden werden. Wenn man weiß, wo bei der „anderen Seite“ die Essentials sind, dann kann auch eine gezielte, konkrete Auseinandersetzung stattfinden.

„Wer die Kommunikation mit uns sucht, wird auch Gehör finden.“
Klären wir doch mal, wie diese Kommunikation konkret ausschauen kann.

Peter Erlbeck
Vorsitzender der ver.di Landesfachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe Bayern



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