Zukunft der Schulkindergärten

von Arbeitskreis Schulkindergärten München Nord/Süd und Freising am 02. Mai 2002 um 10:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Krauß,
als Mitarbeiter des Arbeitskreises der Schulkindergärten im Landkreis München bangen wir immer noch um unsere Existenz.
Deshalb wenden wir uns mit folgenden Fragen an Sie:

1. Im Schulkindergarten werden Kinder mit erhöhtem Förderbedarf betreut, wie wird dem bei der Finanzierung mit einem entsprechenden Gewichtungsfaktor Rechnung getragen?
Um dem Auftrag der Schulkindergärten gerecht zu werden (Erreichen der Schulfähigkeit innerhalb eines Jahres )
müssen Kinder die Einrichtung kontinuierlich besuchen und benötigen einen strukturierten Tagesablauf.
Flexible Buchungszeiten sind daher nicht möglich.
Wie wird im Modell dieser Tatsache Rechnung getragen?

2. Ein Schulkindergarten darf laut Gesetz nur 15 Kinder aufnehmen.
Wie kann er finanziert werden, wenn nach Kinderzahl bezuschusst wird?
Auch ein Anstellungsschlüssel wie im Modell vorgesehen ist nicht umsetzbar, da 1:10 mit 15 Kindern nicht erreichbar ist.

3. Der Schulkindergarten ist verpflichtet bis 30.11. Notplätze für Schulrückkehrer freizuhalten, wodurch dem Träger ein Ausfall an Beiträgen entsteht.
Wie wird das bei der Finanzierung berücksichtigt?

Mit großem Interesse sehen wir Ihren Antworten entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
die Teilnehmerinnen des Arbeitskreises



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