Drei einfache Fragen...

von Dr. Heidrun Kolinsky, Wissenschaftlerin am 27. Januar 2001 um 22:12 Uhr

1. Warum ist im marktorientierten Steuerungsmodell ein Mindestpersonalschlüssel von 1:16.6 (d.h. eine Kindertagesstättenmitarbeiterin auf 16.6 Kinder)in der Diskussion? Bisheriger pädagogischer Standard war eine Mitarbeiterin auf 12.5 Kinder, also wesentlich besser. Warum wird nicht über einen Mindestpersonalschlüssel z.B. von 1:11 diskutiert, was eine echte Verbesserung der pädagogischen Qualität in den Einrichtungen bedeuten würde?

2. Warum soll es nach dem MQS-Modell keine Festlegung der Höchstgruppenstärke mehr geben? Bisher waren 25 Kinder pro Gruppe bei 2 Mitarbeiterinnen die Obergrenze, die allerdings 1999 in 13.5% der bayerischen Kindergärten noch überschritten wurde. Warum soll diese Schranke vollkommen aufgehoben werden?

3. Welche Kommissionen wurden in Zusammenhang mit der Entwicklung des MQS-Modells ins Leben gerufen? Wie sind diese Kommissionen besetzt? Und warum sind sie so besetzt, wie sie besetzt wurden?

Mit besten Grüßen
Heidrun.Kolinsky@t-online.de



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