Wahlmöglichkeit der Eltern soll erhalten bleiben

von Herath-Faber am 20. Januar 2003 um 09:21 Uhr
als Antwort zu: Gemeindeübergreifende Förderung? von Herath-Faber am 07. Januar 2003 um 08:20 Uhr

Sehr geehrter Herr Krauß,
für mich persönlich ist die Frage rein theoretisch, aber es ist eine Frage, die sich bei uns (Landsberg/Kaufering und umgebende Gemeinden) häufiger stellt.
Jeder Kindergarten sollte und hat ein Konzept haben, bestimmte Richtlinien, Weltanschauungen, die in die Arbeit mit den Kindern einfließt. Im Bereich Landsberg gibt es Kindergärten mit sehr unterschiedlicher Ausprägung, die konfessionell orientierten, den Waldorfkindergarten, die Arche, Netz für Kinder, den AKE, Kindergärten mit integrativen Gruppen... – die Vielfalt ist hier enorm.

Bei der bisherigen Förderung war es den Eltern im Vorschulbereich immer möglich einen Kindergarten zu wählen, der am besten mit dem eigenen Erziehungsmodell übereinstimmt und zur speziellen Familiensituation passt.
Ich halte es für sehr wichtig, dass diese Möglichkeit auch bei dem neuen Modell bestehen bleibt.

Andererseits verstehe ich eine Stadt Landsberg, die bei der ohnehin angespannten Haushaltslage nicht für „stadtfremde“ Kinder bezahlen will. Da sollten sich dann auch die „entlasteten“ Gemeinden beteiligen, d.h. diese von Ihnen besprochenen Ausgleichszahlungen sollten geregelt und werden, um diese wichtige Wahlmöglichkeit der Eltern zu erhalten.



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