Verschiedene Fragen?

von Cornelia Rottmair, EB-Mitglied, Augsburg am 29. Januar 2001 um 11:26 Uhr

Sind in der vorgesehenen Neuordnung zur Berechnung des Basiswertes alle Kita-Stätten enthalten, d. h. auch diejenigen, die spezielle Kinder betreuen wie Gehörlosen-Kindergarten oder Einrichtungen der Lebenshilfe für behinderte Kinder, einrichtungen für Kinder mit verhaltensauffälligkeiten usw.?

Wenn ja, dann erhalten diese doch einen von haus aus höheren basiswert als "normale einrichtungen". Bleibt für die sogenannten normalen kindertagesstätten dann überhaupt noch etwas übrig?

Oder muß man sich das beim Aufnahmegespräch dann so vorstellen, das verzweifelt versucht wird, irgendwelche Auffälligkeiten beim Kind festzustellen, um auf einen höheren Wert zu kommen?

Was ist mit Eltern, die diese Angaben unwissentlich nicht, nicht korrekt oder nur eingeschränkt machen? Können Angaben, die zu einem späteren Zeitpunkt bekannt werden und die eine Änderung des Basiswertes zur Folge haben, noch berücksichtigt werden?

Was ist mit bestehenden Tarifverträgen?
Wie wird die eventuell nötige Personalumsetzung in andere Einrichtungen bewerkstelligt? Dies kann ja nicht ohne Eingriff in die bestehenden Tarifgefüge der Kirchen oder des öffentlichen Dienstes geschehen.

Läuft dies am Ende darauf hinaus, das aufnahmegespräche unter der Prämisse ablaufen, je höher der Basiswert, umso eher wird das Kind genommen? Wie verfährt man mit Eltern, die abgelehnt werden, weil ihr kind nicht in die Struktur des Kindergartens paßt. Haben diese ein Einspruchsrecht, ein Recht auf Aufnahme?



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