Einsatz eines Heilerziehungspflegers im Kinderhort

von E. Huschka-Spachtholz, Kindergartenfachberatung im Landratsamt Landsberg am Lech am 14. Februar 2003 um 09:24 Uhr
als Antwort zu: Einsatz eines Heilerziehungspflegers in einem bayerischen Kinderhort? von Manfred Gildemeister am 12. Februar 2003 um 11:20 Uhr

Sehr geehrter Herr Gildemeister,
nach Art. 13 Abs. 1 des Bayerischen Kindergartengesetzes muss in anerkannten Kindergärten (und Horten) die Erziehungs der Kinder durch geeignetes und ausreichendes pädagogisches Fach- und Hilfspersonal gesichert sein. Als Fachpersonal werden Sozialpädagogen und Erzieher, als weiteres Personal Kinderpflegerinnen genannt.
Nach Art. 13 Abs. 2 Satz 1 des BayKiG kann das Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Gesundheit auch andere Ausbildungs- und Prüfungsnachweise allgemein oder im Einzelfall als gleichwertig anerkennen.
Ich empfehle Ihnen daher aufgrund der genannten Rechtsvorschriften eine sog. Gleichwertigkeitsanerkennung unter Vorlage Ihres bisherigen Ausbildungsnachweises und Nachweises Ihrer bisherigen Berufstätigkeit beim Sozialministerium zu stellen. Mit einer Gleichwertigkeitsanerkennung könnten Sie dann in einem Kindergarten oder Kinderhort arbeiten und könnten dann auch personalkostenzuschußrechtlich durch die Aufsichtsbehörde gefördert werden.
Mit freundlichen Grüßen
Edeltraud Huschka-Spachtholz



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