Einordnung der Horte bei Abrechnung

von Röthlinghöfer, Alexandra am 14. Februar 2003 um 11:18 Uhr
als Antwort zu: Wieder mal nichts für den Hort von Brigitte Hois am 31. Januar 2003 um 23:52 Uhr

Hallo,

liebe Frau Hois,
mir ist nicht ganz klar, welches Formular Sie meinen. Vermutlich die alljährlich fällige Landesstatistik? (die alle Einrichtungen in Bayern ausfüllen müssen?)

Im Modell ist derzeit ja "nur" der Abrechnungsbogen auszufüllen. Mit dem kommen wir übrigens recht gut zurecht. Wir arbeiten hier auch bei den Horten mit Durchschnittswerten, die i.d.R. individuell mit den Eltern ermittelt werden. Daher geht dann die Endabrechnung recht schnell, da verhältnismäßig wenig Umbuchungen berücksichtigt werden müssen.

Zu der Ermittlung von Durchschnittszeiten für Schulkinder haben die meisten unserer HortleiterInnen bzw. die Leiterinnen der größer altersgemischten Kindergärten i. d. R. mit den Eltern individuell die Buchungszeiten ermittelt und aus Ferien- und Schulbetreuungszeit einen Durchschnittswert gebildet.

Das ist nötig, denn es ist sehr verschieden, wie lange Schulkinder gerade in den Ferien kommen.

Gerade für die Erstklässer wurden i. d. R. vorab "Buchungsvarianten" erarbeitet mit verschiedenen "typischen" Verweildauern von Kindern. Denn vor allem diese Eltern wissen im vorneherein oft nicht so genau, wie die Stundenpläne in der ersten Klasse sind, wie das mit Ferien, unterrichtsfreien Zeiten, Hitzefrei, usw. abläuft.

Unsere ErzieherInnen haben allerdings sehr gute Erfahrungswerte, die es erleichtern - in Abstimmung mit den Eltern (insbesondere mit deren Urlaubsplanung) - die Buchungszeit der Kinder individuell zu ermitteln. Der Buchungsdurchschnitt aus Schul- und Ferienzeit gilt dann das ganze Jahr. Eine Umbuchung ist dann nur nötig, wenn sich Grundlagen ändern bzw. die Vorausplanung im Einzelfall nicht zutreffend ist. Das muss dann freilich auch in der Endabrechnung vermerkt sein, das sich dies auf den Zuschuss auswirkt. Mit den Buchungsvorschlägen - gerade für neue Eltern - haben wir gute Erfahrungen gemacht.

Ein Formular für die Ermittlung der Durchschnittsbuchungszeiten zur Verfügung zu stellen, wäre sicher eine Hilfe. Im Buchungsbeleg an und für sich steht dann ja nur die "heruntergerechnete Buchungszeit" pro Tag drin - die Vorarbeit ist hier von Einrichtung und Träger zu leisten.

Mit vielen Grüßen

alexandra röthlingshöfer,
Fachberatung in Bayreuth



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