Wo bleibt das Wohl der Kinder?

von Sabine Einfeldt am 06. April 2003 um 20:33 Uhr

Bisher wird in der ganzen Diskussion um das neue Fördermodell vor allem das Wohl des Staates (Finanzlage), das der Träger (finanziellen Druck nach unten weitergeben), das der Eltern und angeblich der Erzieher/-innen in Erwägung gezogen.
Wo bleibt eigentlich das Wohl unserer/ ihrer Kinder?
Banale Dinge, wie: das Bedürfnis nach Sicherheit (gleicher Raum- gleiche Kontaktpersonen - strukturierter, für die Kinder zur Orientierung verhelfender, Tagesablauf;
das Bedürfnis nach Geborgenheit (kaum möglich in einer Kita, in der Personen, Aufenthalt und Zeiten beinahe stündlich wechseln können)
das Bedürfnis die eigene Welt zu verstehen (Stichwort:Bildung, welche lt. Dr.Dr.Fthenakis ja nur durch feste Bezugspersonen möglich ist. Altersgemischte Gruppen von 2 1/2J. bis zum Grundschulkindalter sind hier wohl genau an der zur falschen Zeit an der falschen Stelle; sie setzen eine von grundauf umstrukturierte Form der Kitas voraus, die aber weder in diesem finanziell schwachen Rahmen unserer Regierung, unter diesem Zeitdruck noch in dieser einseitigen Diskussionsweise umgesetzt werden kann.



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