Liegt nicht nur am Anstellungsschlüssel

von Röthlingshöfer am 14. April 2003 um 10:02 Uhr
als Antwort zu: Mindestwert des Anstellungsschlüssels? von Ursula Brunnlechner, Integrationskindergarten Rosenheim am 11. April 2003 um 17:56 Uhr

Liebe Frau Brunnlechner,

man kann nicht einfach nur anhand des Anstellungsschlüssel sagen, ab dann oder dann gibt es Personalkürzungen bzw. ab dann gibt es mehr Geld. Es kommt einerseits auf den Vorher-Zustand an. (Wir hatten z. B. zum IST-STand Einrichtungen, da hatten reale VErhältnisse von 1:13 nach der alten Förderung, da gibt es selbst nach dem Schlüssel 1:12,5 noch Verbesserungen!). Andererseits ist des abhängig von der Höhe der Faktoren. (Klar, bei Aufnahme von behinderten Kindern, muss ein anderer Schlüssel finanziert werden).

Real finanziert wird am Modellstandort Bayreuth von unter 1:10 von 1:10 - im Durchschnitt.

Bei Integrationseinrichtungen z. B. wird real ein wesentlich besserer Schlüssel finanziert, auch bei anderen Einrichtungen mit einer Reihe von Faktorenkindern, z. B. Aufnahme von Unterdreijährigen oder in Einrichtungen mit einem hohen Anteil Kindern nichtdeutschsprachiger Herkunft (Sprachfaktor). Hier werden wesentlich bessere Anstellungsschlüssel als 1:10 aus der Leistungspauschale gefördert.

Damit dies auch für Außenstehende sichtbar wird, müsste der Anstellungsschlüssel gewichtet werden, und damit direkt mit den Faktorenkindern in Beziehung stehen.

Außerdem sollte die Anstellungsschlüsselhöchstgrenze gesenkt werden.

Viele Grüße

Alexandra Röthlingshöfer
Bay.Landesverband Evang. Kita´s -FAB Bayreuth



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