Nachhaken zu Frage 1

von Gudrun Steinack am 11. Mai 2003 um 21:18 Uhr
als Antwort zu: Fragen zur Sicherung der personellen Rahmenbedingungen für Integrative Gruppen in Kitas von Steinack Gudrun Sprecherin des AK Integrative Kindertagesstätten der LAG Gemeinsam Leben- Gemeinsam Lernen am 06. Mai 2003 um 12:20 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkel,

Bedeutet die zukünftige personelle Besetzung nicht eine Verschlechterung für I- Einrichtungen?. Bislang ist es- zumindest im Bereich des Bezirk Oberbayern -üblich, daß in einer Integrationsgruppe bei insgesamt 15 Kindern, davon 3- 5 Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedroht, drei pädagogische Kräfte( davon zwei Fachkräfte) in Vollzeit arbeiten.
Einzelfallentscheidungen bezüglich einer dritten Kraft gibt es meines Wisses nur ( in seltenen Fällen) bei Einzelintegration.
Was uns verunsichert ist die Aussage, bei 5 ( nur bei 5?) Kindern mit Behinderung wäre der Faktor 4,5 für eine Drittkraft zumindest in Teilzeit ausreichend. Nach meiner Einschätzung und langjährigen Beruferfahrung ist integrationspädagogische Arbeit aUf DEM HOHEN Niveau, das zur Erfüllung dieser pädagogischen Herausforderung erforderlich ist, mit personellen Einschränkungen nicht zu leisten.
Mit freundlichen Grüßen
Gudrun Steinack



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