Antwort?

von Bettina Kaisinger am 17. Oktober 2003 um 23:46 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl oder wer auch immer der derzeitige Ansprechpartner/ die derzeitige Ansprechpartnerin sein wird!
Auf meine Frage nach der Bezahlung von Ersatzkräften im Falle von Schwangerschaft und Krankheit bzw. sonstigen Abwesenheitsgründen habe ich bis heute (17.10.2003) keine Antwort bekommen. Nun möchte ich nicht so vermessen sein zu behaupten, es bestünde kein Interesse an der Beantwortung dieser Frage Ihrerseits, vielleicht hat sich ja im Zuge der Kabinettsumstrukturierung (neuer Ansprechpartner?), von Urlaub oder Krankheit wirklich keiner melden können. Es soll auch nicht der Vorwurf aufkommen, diese Frage wäre bisjetzt noch nicht aufgekommen, doch unsere Kinderkrippe betrifft das zur Zeit sehr real. Seit drei Wochen ist die Erzieherin in der Kinderkrippe krank, sie wird auch weiterhin nicht zur Arbeit kommen können. Ihre Arbeit wurde zu Anfang von der Kinderpflegerin mit übernommen, sprich, in der Eingewöhnungsphase im Monat September wurden 12 Kleinkinder bis drei Jahren von einer Kraft eingewöhnt und betreut. Seit einer Woche hilft eine Mutter in der Gruppe aus. Eigentlich hat sie ihren Beitrag bezahlt um anderweitig beschäftigt sein zu können. Jetzt bezahlt sie den Beitrag für die Krippe und hilft kostenlos aus, um den Kindern und der vorhandenen Kraft zu helfen und "den Laden am Laufen zu halten".
Sinnvoll?
Ist nicht vorgesehen, dass zwei Kräfte bei einer Kinderzahl zwischen 7 und 12 in der Gruppe betreuen müssen?
Um also nochmals auf meine Frage zurückzukommen: Wer bezahlt bei einer kindbezogenen Förderung die Ersatzkraft für eine länger nicht zur Verfügung stehende Erzieherin? Ist es notwendig, dass eine einrichtung für diesen Fall die Elternbeiträge so erhöht, um mit einem Teil der Beiträge Rücklagen bilden zu können!? Darf ein gemeinnütziger Verein als träger überhaupt Rücklagen bilden für diese Fälle? (Denn gemeinnützige Vereine haben ja nicht die selben rechte auf Vermögensbildung wie Unternehmen?). Für die Beantwortung dieser Fragen wäre ich Ihnen sehr verbunden, vor allem, wenn die Antwort nicht zu lange auf sich warten lässt.
Mit freundlichen Grüßen
B. Kaisinger
Veitshöchheim



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