Ersatzkraft die Zweite

von Bettina Kaisinger am 20. Oktober 2003 um 21:51 Uhr

Sehr geehrter Herr Dunkl,
vielen Dank für die prompte Beantwortung meiner Frage. Leider nützt es uns in der derzeitigen Situation wenig, wenn gerade Verhandlungen mit einer Versicherung geführt werden. Ein Springerdienst wie von Ihnen vorgeschlagen wurde von uns angedacht, kann aber nicht ausgeführt werden. Grund: erstens ist die zweite Kinderkrippe am Ort ebenfalls personell und zeitlich ausgelastet, um in unserer Kindertagestätte auszuhelfen. Zweitens wird es auch für den Kindergarten, dem unsere Kinderkrippe zugeordnet ist, schwierig, jemanden abzustellen, da dessen Gruppen mit voller Belegung ausgereizt sind. Drittens leidet die Gruppe, die eine Kraft abstellen müsste, um in unserer Kindertagesstätte auszuhelfen. Deshalb diese Frage: besteht in der Übergangszeit die Möglichkeit, zusätzlich für diese Ausnahmesituationen staatliche Zuschüsse frei zu bekommen? Wenn nein, welche Überlegungen außer der der Versicherung stellen sich gerade für kleinere Träger? Ich denke, gerade in der Zeit der Umstellung wird das noch ein Problem werden. Außerdem, ein Springerdienst im Bereich der Kleinnindbetreuung bedeutet für die Kinder eine teilweise hohe Belastung, wenn statt der akzeptierten und vertrauten Betreuungsperson ein ihnen Fremder erscheint. Denn nicht allen Kindern kann altersgemäß erklärt werden, warum nicht mehr die vertraute Bezugsperson erscheint.
Dazu aber noch eine Frage, da uns das Problem auf den Nägeln brennt: Wie hoch ist eigentlich der Anteil für etwaige Ersatzkräfte, der im Basiswert eingerechnet ist ( in % )?
Und als Frage an alle diskussionsteilnehmer/-innen: Haben Sie erfahrungen mit ersatzkräften gemacht bzw. wie wurde bei Ihnen das Problem längere Krankheit einer Betreuuerin gelöst?

Danke für die Antworten!

B. Kaisinger



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