Keine Tagesplätze mehr?

von Pfarrer Matthias Binder, Kinderhort Rednitzhembach am 27. Dezember 2003 um 17:09 Uhr

Anders als in der Rubrik "Finanzierung" dieser Homepage beschrieben, wurden wir in unserem Hort dahingehend informiert, dass ein Hortplatz erst gefördert werden wird, wenn er mehr als 14 Wochenstunden umfasst. Bei Zweitagesplätzen kommen wir aber beim besten Willen nicht auf 14 Stunden, da ja die Kinder vormittags in der Schule sind. Geschweige denn bei Eintagesplätzen.
Dass wir einen relativ hohen Anteil an solchen Plätzen haben, ergab sich von Anfang an aus dem Bedarf: wir haben viele Eltern mit Teilzeitbeschäftigungen, die sich andererseits Wochenplätze nicht leisten können oder wollen.
Nach dem bisherigen Modell konnten wir damit leben, weil immer drei bis fünf Kinder zu einem "ganzen" Platz zusammengefasst werden konnten, und dann der Hort sehr gut ausgelastet war.
Das neue Modell wird aber offenbar eine Pro-Kopf-Förderung bedeuten, wo wir so nicht mehr rechnen dürfen. Das wird bei uns nicht wenige Familien betreffen.
Konsequenz:
Wir müssen uns nun überlegen, ob wir solche Familien gewinnen können, mindestens Drei-Tages-Plätze zu buchen, eigentlich aber die ganze Woche, um die Normalförderung zu erreichen, oder ob wir diese Familien verlieren werden.
Oder:
Gibt es mehr Horte mit dieser Struktur? Gibt es noch eine Chance, dass wir Horte doch eine besondere Form der Förderung erhalten können, z.B. eine Pro-Platz-Förderung (wobei dann auch diese "Plätze" zeitlich variabel wären), oder eine "Gemeinschafts-Buchung", wo mehrere Eltern sich zusammentun können?
Für jede Antwort dankt
Matthias Binder



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