Kein Problem!

von Günter Krauß, ISKA am 03. Februar 2001 um 22:00 Uhr
als Antwort zu: Wo bleiben die familienfreundliche, flexiblen Öffnungszeiten? von Bärbel Berger, AWO-Kindergarten - Neu-Ulm am 02. Februar 2001 um 13:41 Uhr

Sehr geehrte Frau Berger,

wenn Sei bei einer ca. 50-stündigen Öffnungszeit einen Großteil der Kinder in der Nutzungszeitkategorie von 6-8 Stunden haben, dürfte das finanziell im MQS-Modell eigentlich kein Problem darstellen. Wir berücksichtigen den von Ihnen beschriebenen Effekt (Einrichtungen mit langen Öffnungszeiten können nie völlig ausgelastet werden) über die Gestaltung der Zeitfaktoren. Sie können das in Kürze nachvollziehen, wenn Sie die fiktiven Fördertabellen sehen. In den Modellstandorten führt dies dazu, dass Einrichtungen, die das von Ihnen beschriebene Spektrum abdecken, keine negativen, sondern eher positive Veränderungen in der Förderung erwarten können.

Die Förderwerte sind NICHT so kalkuliert, dass sie eine voll ausgelastete Einrichtung voraussetzen, um eine vernünftige Förderung zu erreichen.

Nur wenn Öffnungszeiten vorgehalten werden, die praktisch nicht genutzt werden, rechnet sich das nicht. Vielleicht wenden Sie sich an die AWO-Fachberaterin für Mittel-/Oberfranken - Frau Körner. Sie hat Erfahrung in der Beurteilung dieser Zusammenhänge.

Mit freundlichen Grüßen
Günter Krauß



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